Erstellung der Studie The Fields of Mandatory Consultation of the Committee of the Regions after Amsterdam and their Correlation at Local and Regional Level für den Ausschuß der Regionen der Europäischen Union (AdR)
Projekttitel
The Fields of Mandatory Consultation of the Committee of the Regions after Amsterdam and their Correlation at Local and Regional Level
Fördernde Einrichtung
Ausschuß der Regionen der Europäischen Union (AdR)
Laufzeit
1. Oktober 1998 bis 30. September 1999
Beteiligte Wissenschaftler/Einrichtungen
- als Vertragspartner des AdR: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung, repräsentiert durch den Sprecher des EZFF-Vorstandes, Professor Dr. Rudolf Hrbek (unter der Mitarbeit von Ursula Göth), Universität Tübingen
- als Vertragspartner des EZFF: Professor Dr. Frank Delmartino (unter der Mitarbeit von Alona Lyubayeva), Institut voor Europees Beleid, Katholieke Universiteit Leuven; Professor Dr. Dr. Jörg Monar (unter der Mitarbeit von Dr. Philip Lynch), Centre for European Politics and Institutions, University of Leicester
- externe Sachverständige für die Erstellung vorbereitender Länderstudien: Professor Bertel Heurlin, Danish Institute of International Relations (Dänemark-Studie); Professor Dr. Pia Letto-Vanamo, Institute of International Economic Law, University of Helsinki (Finnland-Studie); Professor Dr. Lars-Inge Ström, Swedish Institute for Regional Research (Schweden-Studie); Dr. Henrik Uterwedde, Deutsch-Französisches Institut (Frankreich-Studie); Professor Dr. Nikolaus Wenturis (Griechenland-Studie); Dr. Barrie Wharton, Centre for European Studies, University of Limerick (Irland-Studie)
Kurzdarstellung der Projektinhalte
Die von dem internationalen Forscher-Team erstellte Studie für den Ausschuß der Regionen wird drei Gegenstände behandeln:
- die beschreibende Analyse der Verteilung legislativer und exekutiver Kompetenzen im Mehrebenensystem der Europäischen Union in den fünf zusätzlichen Politikfeldern, in denen dem AdR seit Inkrafttreten Amsterdamer Vertrag obligatorische Anhörungsrechte zustehen, d.h. der Beschäftigungspolitik, in Sozialen Angelegenheiten, der beruflichen Bildung, der Umwelt- und Verkehrspolitik;
- die vergleichende Untersuchung des Einflusses dieser neuen Felder obligatorischer AdR-Anhörung auf den politischen Status der regionalen und lokalen Behörden in den fünfzehn derzeitigen EU-Mitgliedstaaten;
- eine abschließende Bewertung der Zuständigkeiten und der politischen Praxis der Kompetenzausübung der regionalen und lokalen Behörden in diesen fünf Politikfeldern sowie deren künftiger Rolle bei der Weiterentwicklung eines Europas der Regionen anhand einheitlicher Kriterien.