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Die Fachschaft |
Wir sind Studierende des Rosali (Rosa-Luxemburg-Institut),
die bei allen Unterschieden eines eint: wir haben Interesse an dem, was um uns
herum so alles vorgeht und wir wollen uns darüber austauschen, auseinandersetzen
und auch unsere Interessen offen vertreten.
Gleichzeitig sind wir auch so etwas wie der Anlaufpunkt für
alle Mitstudis, die sich Gedanken über das Studium an unserem Institut,
überhaupt an der Uni und auch über alle anderen politischen Fragen machen. Dabei
sind wir keine gewählten VertreterInnen, sondern basisdemokratisch organisiert.
Grundsätzlich besteht die Fachschaft Pädagogik aus allen Studierenden am
Institut! Da jedoch nicht immer alle ihre Rechte zur Mitbestimmung nutzen
(können), werden alle wichtigen Fragen und Themen auf einer studentischen
Vollversammlung zur Abstimmung gestellt. Dieses Prinzip lebt allerdings nur,
wenn von der Basis, also allen Studis, auch Anregungen und Engagement
kommen.
Unsere Aktivitäten am Institut verfolgen grundsätzlich das Ziel, die Studiensituation zu verbessern und bestehende Mißstände zu beseitigen. Die studentischen Vollversammlungen bieten einen Raum für Meinungsaustausch und -bildung unter den Studierenden. Studentische Forderungen müssen allerdings auch durchgesetzt werden. Deshalb koordinieren wir die Arbeit der StudierendenvertreterInnen in den verschiedenen Gremien am Institut (z.B. Beirat, Fachkommission etc.).

Auf Universitätsebene sind wir in der Fachschaftsräte-Vollversammlung (kurz: Räte) organisiert, dem Zusammenschluß aller Fachschaften an der Uni. Die Fachschaften verstehen sich dabei als Gegengewicht zu den undemokratischen Strukturen der Universität. Das wöchentliche Treffen ermöglicht auch die Planung und Koordination größere Projekte. So wurden beispielsweise der letzte Streik und die beiden Treuhandkonten gegen die 100,- DM Einschreibegebühren maßgeblich durch die Räte organisiert, genauso wie das vierte Räte-Open-Air in diesem Semester. Auch bei den Protesten gegen die uniweiten Stellenstreichungen aufgrund des Ausbaus der sog. "life sciences", die kurz vor der Sommerpause 2001 bekannt gegeben wurden, haben wir uns beteiligt.
Schließlich beschäftigen wir uns sehr gerne mit Stocherkahnfahrten, Grillfesten auf dem IfE-Hof oder gar der Suche nach einem ominösen Semesterthema, damit auch unsere persönlichen Interessen nicht zu kurz kommen. So haben wir uns beispielsweise einmal mit der Philosophie Ernst Blochs auseinandergesetzt und auch schon versucht einen Film zu drehen...
Ein Fazit: Die Fachschaft ist dringend notwendig als Anlaufpunkt für Studierende, die sich Zeit nehmen wollen, sich darüber bewußt zu werden, in welcher Organisation sie arbeiten, lernen und lehren. Diese Organisation steht nicht im luftleeren Raum, sondern ist eingebunden in Hochschule, Hochschullandschaft und Politik (Landes- wie Bundespolitik). Sowohl das Bewußtmachen als auch das daraus resultierende Handeln, Querstellen und Geraderücken, braucht einen Treffpunkt, eine Gemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig stützen und motivieren. Hierzu dient die Fachschaft. Und dazu braucht es jede Menge Leute.
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Deshalb unsere Einladung: Schaut vorbei und macht mit! Dienstags um 18 Uhr c. t. im Fachschafts-Zimmer!!! |
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