Inhalt:
1. Zusammenfassung StudVV vom 23. Januar
2. Studiengebühren. Und nun?
3. Feedback StudVV
4. Orientalisches Vorsingen des/der Neuen
1. Zusammenfassung StudVV
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Von der StuVV, die am 23. Januar stattfand, wollen wir euch hier in
Kürze schildern, was wir im Wesentlichen besprochen haben. Für jeden,
der gerne mehr Informationen haben möchte, hängt das Protokoll im
Käschdle vor dem IfP aus.
Im letzten Jahr (April bis Dezember) wurden Institutsanträge von 180
000 Euro bewilligt und ausgegeben für Scan-Dienst, Tutoren, Mentoren,
Mitarbeiterstellen und die Bibliothek. Bemerkenswert ist, dass im
selben Moment die Landesgelder für Tutorien gestrichen wurden und die
Bibliotheksmittel gekürzt wurden. Schlussendlich blieben deshalb
weniger Tutorien als vorher zur Verfügung.
Für dieses Jahr werden aber nur 163 927 Euro zugeteilt - bisher
unbegründet. Das ist, da für 12 Monate geplant, 1/4 weniger als 2007.
Insgesamt kommt damit grob 1/6 der hier gezahlten Studiengebühren
wieder beim Institut an! Der Rest wird zentral verteilt bzw. in den
Haushalt der Uni überführt. Die tatsächliche Verwendung wird nicht
entsprechend offengelegt.
Bei den Studiengebührenanträgen für dieses Jahr überwog das Dilemma
"Zahlen wir's selber oder gibt es die Veranstaltung/Tutorium ... (z.B.
LFP 2) nicht?"
versus
"Zahlen wir wirklich, was vorher das Land zahlte bzw. was
grundständige Lehre bedeutet und damit seit Jahren Landesaufgabe wäre?".
In der Studienkommission wurde von den studentischen Vertreteren nach
langer Diskussion letztlich der erste Weg gewählt. Weiteres Problem
war, dass keine langfristigen (Lehr-)Stellen oder Zeitschriften aus
Studiengebühren finanziert werden können, das bedeutet unter anderem
nun die Duldung der Mitfinanzierung von "Forschung" durch
Studiengebühren. Genaueres steht erst nach dem Beschluss des Rektorats
fest.
Diskussionspunkte waren die faktisch nichtvorhandene Mitbestimmung von
Studierenden bei den bindenden Beschlüssen des Rektorats, die
dramatische Intransparenz der Verteilung sowie die Kürzungswellen v.a.
auch im Rahmen der Innovationspools und Möglichkeiten zum Protest,
beispielsweise durch Boykott. Die Anwesenden wurden gebeten Vorschläge
für sinnvolle Anträge an die Fachschaft zu richten.
Der genaue Inhalt - wie gesagt - im aushängenden Protokoll
2. Studiengebühren. Und nun?
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Wir als Fachschaft möchten nochmals darauf hinweisen, dass wir den
Boykott der Studiengebühren - auch vor dem Hintergrund der oben
geschilderten Situation - voll unterstützen.
Jeder sei dazu aufgerufen, sich vor Augen zu führen, was die
Studiengebühren bisher bewirkt haben und ob sie in ihrer jetztigen
Form und auch allgemein sinnvoll sind.
Der letzte Boykott hat gezeigt, dass alles bestens organisiert ist und
euer Geld wirklich sicher verwaltet wird. Weitere Informationen
erhaltet ihr auf
www.tuewas.org oder auch gerne direkt bei der
Fachschaft (
fs-politik@uni-tuebingen.de oder während der
FS-Café-Zeiten).
Zu guter Letzt hier noch der offizielle Boykott-Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=l_7MkY83YH03. Feedback StudVV
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Da dieses Mal bei der StudVV bei einem so elementaren Thema nur 40
Leute in die Versammlung gefunden haben, würden wir gerne mehr von
euch wissen. Was war das Problem? Zeit? Kommunikation, also wusstet du
es nicht oder zu spät? War die Themenauswahl zu uninteressant? Hast du
einseitige Diskussionen/ Berichterstattung erwartet? Wusstet du nicht,
was eine studentische Vollversammlung bedeutet?
Schreib doch einfach auf, was du denkst oder komm vorbei. Uns ist es
wirklich wichtig. Gerne auch per eMail an
fs-politik@uni-tuebingen.de oder anonym mit "an die Fachschaft" versehen in den Briefkasten des
IfPs oder bei der Bib-Aufsicht abgeben.
4. Orientalisches Vorsingen des/der Neuen
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Für die Besetzung der neuen Professur für den Vorderen Orient zusammen
mit den Islamwissenschaftlern (Pawelka-Nachfolge) finden am Montag,
11.02. ab 8 Uhr auf dem Schloss Probevorträge der Bewerber statt.
Studentische Zuhöhrer sind sehr willkommen, auch zum Fragen stellen!
Die Veranstaltung geht ungefähr bis 16 Uhr (man kann natürlich auch
zwischendrin kommen) und Genaueres steht auf den Plakaten im Institut
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