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22.11.2017 13:46

Antonio Loprieno neuer Vorsitzender des Universitätsrats

Wilhelm Ralls Amtszeit endet nach neun Jahren ‒ Rektor: „Die Universität verdankt ihm sehr viel“

Antonio Loprieno. Foto: Universität Basel

Der Universitätsrat der Universität Tübingen hat den ehemaligen Rektor der Universität Basel, Professor Antonio Loprieno, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Loprieno wird am 17. Dezember 2017 Professor Wilhelm Rall nachfolgen, der das Gremium seit 2009 geleitet hatte und nach neun Jahren Amtszeit als Mitglied des Universitätsrats ausscheiden muss. Neues Mitglied des Universitätsrats wird der Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Baden-Württemberg, Bernhard Sibold. 

 

Wilhelm Rall. Foto: Dirk SteinRektor Professor Bernd Engler dankte Rall für sein langjähriges erfolgreiches Wirken an der Spitze des Universitätsrats. „Wilhelm Rall hat den Universitätsrat in einer Zeit geführt, die mit tiefgreifenden Umbrüchen, aber auch mit glänzenden Erfolgen für die Universität verbunden war“, sagte Engler. „Es war für die Universitätsleitung von unschätzbarem Wert, dass wir in diesen manchmal schwierigen Jahren mit Professor Rall einen Berater und Unterstützer an unserer Seite hatten, der nicht nur über politischen und wirtschaftlichen Sachverstand verfügt, sondern auch über Augenmaß, Urteilskraft und Weitsicht.“ Die Universität Tübingen verdanke ihm sehr viel. Foto: Dirk Stein

 

Wilhelm Rall (Jahrgang 1946) promovierte nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre 1975 an der Universität Tübingen. 1977 trat er als Berater bei McKinsey & Company, Inc. ein und wurde 1987 Senior Partner der Firma. Von 1991 bis 2005 war er Mitglied des weltweiten Shareholder Council der Firma. Seit 2003 ist er zudem Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen.

 

Engler begrüßte die Wahl Loprienos zum neuen Vorsitzenden. „Die Universität Basel ist mit uns seit der Gründung der Tübinger Universität im Jahre 1477 verbunden.“ Als langjähriger Rektor einer internationalen Forschungsuniversität kenne Loprieno die Herausforderungen, vor denen auch Tübingen in den kommenden Jahren stehe. Der Ägyptologe Loprieno gehört dem Tübinger Universitätsrat bereits seit 2009 an.

 

Professor Antonio Loprieno (Jahrgang 1955) war von 2005 bis 2015 Rektor der Universität Basel, Schweiz. Er war unter anderem als Ordinarius für Ägyptologie an der University of California in Los Angeles (USA) tätig und Professor für Ägyptologie in Basel. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Sprachen des Vorderen Orients sowie die ägyptische Kulturgeschichte und Religion.

 

Bernhard Sibold (Jahrgang 1954) studierte Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und nahm 1980 seine Tätigkeit bei der Bundesbank, Landeszentralbank Bayern, auf. 1988 wurde er Direktor der Bundesbank und war danach in den Hauptverwaltungen München und Stuttgart in leitender Funktion tätig. Seit 2005 ist er Präsident der Hauptverwaltung in Baden-Württemberg.

 

Informationen zum Universitätsrat der Universität Tübingen unter www.uni-tuebingen.de/universitaet/organisation-und-leitung/universitaetsrat.html 

 

 

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