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26.09.2017 16:00

Neues Konzept für Zeicheninstitut der Universität Tübingen

Internationale Künstler als „Invited Artists“ ‒ Kursangebot bleibt in vollem Umfang erhalten

Der Senat der Universität Tübingen hat am Dienstag ein neues Konzept für das universitäre Zeicheninstitut beschlossen. Künftig sollen Künstler aus aller Welt als „Invited Artists“ für Lehraufträge nach Tübingen geholt werden. Zudem setzt die Universität verstärkt auf interne Kooperationen, beispielsweise mit dem Museum der Universität MUT, dem Zentrum für Medienkompetenz oder mit Theatergruppen. Gleichzeitig bleibt das bisherige Lehrangebot des Zeicheninstituts weiterhin bestehen: Künstlerisch interessierte Studierende aller Fakultäten können im Rahmen des Studium Professionale am Zeicheninstitut auch weiterhin Kurse in Zeichnen, Malerei, Bildhauerei und Fotografie belegen.

 

Mit „Invited Artists“ sollen künftig international sichtbare und innovative Künstler den Studierenden in Kursen und Projekten den Blick auf die Kunst unterschiedlicher Kulturkreise eröffnen sowie gestalterische Impulse in die Universität tragen. Ein Kuratorium, das sich aus Personen zusammensetzt, die mit der internationalen Kunstszene gut vertraut sind, schlägt dem Rektorat potenzielle Gastkünstler vor. Darüber hinaus werde das Zeicheninstitut seine Arbeit bruchlos fortsetzen, sagte Rektor Professor Bernd Engler: „Wir haben am Zeicheninstitut tätige Dozentinnen und Dozenten für ein weiteres Engagement gewonnen. Das Budget steht in der bisherigen Höhe zur Verfügung und auch die Räume unter dem Dach der Neuen Aula werden unverändert weiter genutzt.“

 

Die Verwaltung der Kurse übernimmt der Career Service im Dezernat Studium und Lehre, bei dem heute bereits alle weiteren überfachlichen Qualifikationsangebote („Studium Professionale“) angesiedelt sind. Für das Kursangebot des Zeicheninstituts zeichnet ein Beirat unter Vorsitz der Prorektorin für Studium und Lehre, Professorin Karin Amos, verantwortlich. Dagegen wird es die bisherige Stelle eines Universitätszeichenlehrers künftig nicht mehr geben. Nachdem der amtierende Universitätszeichenlehrer Frido Hohberger zum Wintersemester 2017/2018 in den Ruhestand geht, hat die Universität sich für die konzeptionelle Neuausrichtung des Zeicheninstituts entschieden. Engler dankte Hohberger für die in den vergangenen Jahrzehnten geleistete Arbeit. Es sei sein Verdienst, dass das Zeicheninstitut in Tübingen und der Region einen ausgezeichneten Ruf besitzt.

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