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Junge Lehrkräfte bestmöglich fördern

Studien der Universitäten Tübingen und Freiburg untersuchen berufliche Entwicklung angehender Lehrerinnen und Lehrer

Lehrkräfte spielen im Bildungssystem eine entscheidende Rolle, das gilt als unumstritten. Doch welche Faktoren genau machen erfolgreiche Lehrerinnen und Lehrer aus? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen und der Universität Freiburg beschäftigt. In einer Studie untersuchten sie die Bedeutung des pädagogisch-psychologischen Wissens für den späteren beruflichen Er-folg von angehenden Lehrkräften. In einer weiteren Studie gingen sie der Veränderung des Wissens über eine effiziente Klassenführung – als einem Aspekt dieses Wissens, der gerade junge Lehrkräfte herausfordert – und der emotionalen Erschöpfung junger Lehrkräfte im Vorbereitungs-dienst nach. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift für Bildungsforschung und in Contemporary Educational Psychology veröffentlicht.

 

„Aus den hier vorgestellten Befunden könnte man die vorsichtige Empfehlung ableiten, das pädagogisch-psychologische Wissen in der Lehrerbildung viel systematischer zu fördern“, sagt Ulrich Trautwein, Direktor des Tübinger Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung. „Dazu wären aber noch weitere Untersuchungen notwendig. Aktuell spiegelt sich diese Empfehlung bereits in Reformbemühungen wider, da vielerorts eine Stärkung der bildungswissenschaftlichen Anteile in der Lehrerbildung zu beobachten ist.“

 

Zur Pressemitteilung mit weiteren Informationen.