PD Dr. Nadia Justine Koch


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n.V. 

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Kurzvita

                     

1964Geboren in Oakland/Calif., U.S.A.
1983 - 1985Studium der Klassischen Archäologie, Kunstgeschichte und Gräzistik an der Universität Hamburg
1984Praktikum am Museum für Kunst & Gewerbe, Hamburg
1985 - 1990Studium der Klassischen Archäologie, der Kunstgeschichte und Gräzistik an der Universität München
1988 - 1996Mitarbeit bei der Ausgrabung des archaischen Milet unter der Leitung von Prof. Dr. V. v. Graeve
1989Magisterexamen bei Prof. Dr. P. Zanker mit einer Arbeit über das späthellenistische Bürgerporträt
1990 - 1995Promotionsstudium der Klassischen Archäologie an der Universität Bochum
1992 - 1995Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung für das Promotionsvorhaben ‚De picturae initiis. Die Anfänge der griechischen Malerei im 7. Jh. v. Chr.‘ , betreut von Prof. Dr. V. v. Graeve.
1994Geburt des Sohnes Simon
1995Promotion in Klassischer Archäologie summa cum laude an der Universität Bochum
1996 - 1998Forschungsstipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Archäologie Bochum für das Projekt ‚Die griechische Malerei im Spiegel der antiken Kunstgeschichtsschreibung‘
1996Lectures an der Ege Universität Izmir ‚Greek Painting: History and Methods of Documentation‘
1999Geburt der Tochter Emma
2000 - 2003Forschungsstipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Archäologie Bochum für das Projekt ‚Die antike Kunstschriftstellerei und ihre neuzeitliche Rezeption von Ghiberti bis Winckelmann‘
2001 - 2004Lehraufträge am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen im Bereich Klassische Rhetorik und Bildrhetorik
2006Geburt der Tochter Fanny
seit 2008Lektorin am Büro des Rektorats/Rhetorik der Universität Salzburg: fortlaufend ‚Einführung in die Rhetorik‘ und Lehrveranstaltungen zur Bildrhetorik, seit 2011Lehre zur Rhetorik für Career Center und Hochschuldidaktik der Universität Salzburg
2010Lehrauftrag am Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen
2010Habilitation und venia legendi für klassische Archäologie an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Tübingen mit der Habilitationsschrift ‚Paradeigma. Die antike Kunstschriftstellerei als Grundlage der frühneuzeitlichen Kunsttheorie‘
seit WS 2010/11Privatdozentin am Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen
SoSe 2012Vertretung des Lehrstuhls für Klassische Archäologie an der Universität Regensburg
 Verheiratet, drei Kinder

 

 

Publikationen

 

Monographien

  • De picturae initiis. Die Anfänge der griechischen Malerei im 7. Jh. v. Chr., Studien zur antiken Malerei und Farbgebung 3 (1996).

  • Techne und Erfindung in der klassischen Malerei. Eine terminologische Untersuchung, Studien zur antiken Malerei und Farbgebung 6 (2000).

  • Paradeigma. Die antike Kunstschriftstellerei als Grundlage der frühneuzeitlichen Kunsttheorie, Gratia. Tübinger Schriften zur Renaissanceforschung und Kulturwissenschaft, Hrsg. J. Knape/U. Pfisterer/R. Glei (erscheint 2013).

 

Aufsätze

  • Fügung zur Einheit. Zu Polyklet Frg. B 1 D./K., Hermes 127 (1999) 263-273 (mit Th. Schirren).

  • SXHMA. Zur Interferenz technischer Begriffe in Rhetorik und Kunstschriftstellerei, International Journal of the Classical Tradition 6 (2000) 503-515.

  • Lexikonartikel in: Der Neue Pauly. Lexikon der Antike (2000 ff.): Perspektive, Polychromie I., Paradeigma, Malerinnen.

  • Aus dem Weiß malen. Auf der Suche nach der verlorenen Malerei der Griechen, in: J. Vogel/W. Ullrich (Hrsg.), Weiß (2003) 207-213.

  • Phidias und Polyklet im Agon. Die neueren archäologischen und kunsthistorischen Forschungen zur Rezeption griechischer Bildhauer in der Renaissance, International Journal of the Classical Tradition 11 (2004) 244-265.

  • Bildrhetorische Aspekte der antiken Kunsttheorie, in: W. Brassat (Hrsg.), Bild-Rhetorik, Rhetorik Jahrbuch 24 (2005) 1-13.

  • Die Kopie in der Sicht der griechischen Kunstschriftstellerei, in: Winckelmann-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologenverband (Hrsg.), Zwischen Original und Fälschung: Zur Ambivalenz der Nachahmung in der Antikenrezeption (2006) 7-12.

  • Die Bedeutung der Phantasia für die Rekonstruktion der klassischen Tafelmalerei, in: Maiandros. FS V. v. Graeve (2006) 165-180.

  • 9) Die Commentarii de sculptura et pictura antiquorum des Ludovicus Demontiosius: Editionsgeschichte, Scholion der Bibliothek Werner Oechslin 4 (2006) 49-69.

  • Die Werkstatt des Humanisten. Zur produktionstheoretischen Betrachtungsweise der Künste in Antike und Früher Neuzeit, in: J. Knape (Hrsg.), Bildrhetorik, Colloquium Tübingen (2007) 161-180.

  • Sprechen über Kunst in der Antike. Eine Topographie, in: H. Hausendorf (Hrsg.), Vor dem Kunstwerk. Interdisziplinäre Aspekte des Sprechens und Schreibens über Kunst, Colloquium ZiF Bielefeld (2007) 299-315.

  • Die totale Präsenz des Dinges: Zur Konzeption des Erhabenen, in: R. Bielfeldt (Hrsg.), Ding und Mensch in der Antike. Lebendige Gegenwart – Verlebendigung des Gegenwärtigen, Colloquium Heidelberger Akademie der Wissenschaften 2008 (im Druck).

  • Der Paradigmenwechsel von der ars zum artifex um 1600. Ludovicus Demontiosius‘ und Franciscus Junius‘ Systematiken der antiken Künste, in: U. Heinen (Hrsg.), Welche Antike– Konkurrierende Rezeptionen des Altertums im Barock, Colloquium Wolfenbüttel (2011) 1037-1046.

  • Die bildliche Überlieferung der vorsokratischen Philosophen, in: H. Flashar/G.Rechenauer (Hrsg.), Die Philosophie der Antike I: Frühgriechisches Denken (Grundriss der Geschichte der Philosophie, begr. von F. Ueberweg) (erscheint 2012).

  • Die Oratrix perfecta. Eine Leerstelle weiblicher Repräsentation, Akten der Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche 2009/10 (im Druck).

 

Rezensionen

  • S. Carey, Pliny’s Catalogue of Culture, Art and Empire in the Natural History, Oxford 2003, in: International Journal of the Classical Tradition 12 (2005) 150-153.

  • A. Grüner, Venus ordinis. Der Wandel von Malerei und Literatur im Zeitalter der römischen Bürgerkriege, Paderborn u. a. 2004, in: Göttinger Forum für Altertumswissenschaft 8 (2005) 1007-1017.

  • L. Giuliani (Hrsg.), Meisterwerke der antiken Kunst, München 2005, in: Sehepunkte 6 (2006) Nr. 5.

 

Publikationen in Vorbereitung

  • Das Erhabene – TO HYPSOS. Zu einem Schlüsselbegriff der antiken Rhetorik und dessen Transformation in Neuzeit und Moderne, Colloquium Universität Salzburg, April 2011 (Herausgeberin, gemeinsam mit Th. Schirren).

  • Die kunsttheoretische Tradition des Hypsos, in: Koch/Schirren a. O.

  • Momente des Hypsos in der Plastik des späten Hellenismus, in: Koch/Schirren a. O.

  • Stil in der Rede, Stil im Kunstwerk. Zu den Wechselwirkungen zwischen rhetorischer und künstlerischer Formensprache im 1. Jh. v. Chr., Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche, April 2011.

  • Porträts im späten Hellenismus: Könige, Feldherren und Kosmopoliten im ästhetischen Agon.

  • Die Pliniusbearbeitung des Ludovicus Demontiosius, Rom 1585: Textedition mit archäologischem Kommentar (mit Th. Schirren).

  • Franciscus Junius, Catalogus artificum, Rotterdam 1694: Ausgabe für die Sammlung frühneuzeitlicher Quellentexte FONTES, herausgeg. von U. Pfisterer.