Dr. Meike Uhrig

Meike Uhrig, Jahrgang 1980, ist akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Professor Susanne Marschall (Schwerpunkt: Audiovisuelle Medien, Film und Fernsehen).

 

Universität Tübingen

Medienwissenschaft

Wilhelmstr. 50

Raum 254

72074 Tübingen

 

Tel.: 0049 (0) 7071 29-74282 

E-Mail: meike.uhrig[at]medienwissenschaft.uni-tuebingen.de

 

 

 

Zur Zeit in Elternzeit

 

 

Das Profil

Zu Meike Uhrigs Forschungsschwerpunkten und zentralen Themengebieten gehören: der populäre Film, Medienwirkungsforschung, Medien und Emotionsforschung, Filmpsychologie und kognitive Filmtheorie.

Zudem kooperiert sie national und international mit wissenschaftlichen Nachbardisziplinen wie Amerikanistik, Psychologie, Physiologie und Pathophysiologie sowie mit Redaktionen im Bereich Journalismus und Film.

Curriculum Vitae

Meike Uhrig studierte Publizistik und Filmwissenschaft an den Universitäten Marburg und Mainz. An der University of Edinburgh in Schottland absolvierte sie den Master-Studiengang European Film Studies. Sie war Promotions-Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung Rheinland-Pfalz und des DAAD.

 

In ihrer Magisterarbeit (2007) überprüfte sie in einer empirischen Untersuchung die Katharsisthese und wurde vom Institut der Publizistik der Universität Mainz für diese herausragende Arbeit ausgezeichnet. 2010 wurde die Studie in der Fachzeitschrift „Publizistik“ veröffentlicht. 

 

In ihrer Promotion, die sie 2013 am Institut für Medienwissenschaft mit „summa cum laude“ abschloss, untersuchte sie in einem interdisziplinären Ansatz die emotionale Wirkung von populären Kinofilmen.

 

Neben dem Studium und der Promotion arbeitete sie als Freie Mitarbeiterin bei der dpa und dem SWR und absolvierte Praktika und Hospitanzen in unterschiedlichen Redaktionen im Bereich Journalismus und Film (u.a. ZDF, ARD, ARTE, The San Francisco Film Festival)

 

Von 2010 bis 2011 verbrachte sie ein Forschungsjahr am psychologischen Institut an der Stanford University.

 

Meike Uhrig ist seit 2011 als akademische Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen tätig, wo sie seit 2013 das interdisziplinäre Zentrum für Animationsforschung koordiniert.

 

Sonstige medienwissenschaftliche Aktivitäten

Forschungsprojekte (Auswahl):

  • Seit 2013 Sprecherin der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe „Artificial Worlds“ zur Erforschung der Wahrnehmung und Wirkung animierter Figuren und Räume an der Universität Tübingen
  • Seit 2013 Koordinatorin und Mitglied des Konsortiums des interdisziplinären Zentrums für Animationsforschung der Universität Tübingen
  • Seit 2012 Interdisziplinäres Forschungsprojekt „Close-Up Animation“ in Kooperation mit den Universitäten Dublin (IRE), Utrecht und Amsterdam (NL)
  • 2010-2011 Forschungsprojekt zum Zusammenhang von Kultur und Emotion am Psychologischen Institut der Stanford University
  • 2007-2009 BMBF-Projekt zur emotionalen Wirkung (audio-)visueller Stimuli im Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität
  •  2007-2011 Interdisziplinäres Promotionsprojekt zur Darstellung, Rezeption und Wirkung von Emotionen im Film am Institut für Filmwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Mitgliedschaften:

  • Gesellschaft für Fantastikforschung (GFF), Gesellschaft für Medienwissenschaft (GFM), European Communication Research and Education Association (ECREA), Society for Animation Studies (SAS), Society for Cognitive Studies oft he Moving Image (SCSMI)

 

Zertifikate:

  • „Didaktik I+II“ Universität Tübingen, 2013  
  • „Facial Action Coding System“ (FACS) University of California, Berkeley, USA 2012
  • „Certificate of the Collaborative Institutional Training Initiative“ (CITI) Stanford University, USA 2010

 

Lehr(forschungs)projekte (Auswahl):

  • „Tübingen. Der Film. Die Geschichte“ Leitung des Master Abschlussprojekts in Kooperation mit dem Haus des Dokumentarfilms (DVD erschienen November 2012)
  • „Tübingen II. Das Portrait“ B.A. Studentenprojekt im WS 2011/12 (DVD in Arbeit)
  • „Tübingen I. Der Beitrag“ B.A. Studentenprojekt im SS 2012 (DVD in Arbeit)
  • Schriftenreihe „Zeitzeugnisse“ B.A. Studierendenprojekt im SS 2011 (Kooperation mit dem Schwäbischen Tagblatt)

Die wichtigsten Publikationen

  • Uhrig, M. (2016). Visual Communication Effects: Moving Images. In: The International Encyclopedia of Media Effects. Oxford: Wiley-Blackwell.

  • Uhrig, M. (2014). Der kleine Nerd. Empathische Bindungen an strebsame Charaktere im fantastischen Kinder- und Jugendfilm. In: Lötscher, C. et al. (Hrsg.) Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik, Zürich: LIT.

  • Uhrig, M. (2014). Ins Blaue hinein. Übergangsmotive und Farbsymbolik kind(gött)licher Welten des indischen Films. In: Marschall S., Bieberstein, R. (Hrsg.): Indiens Kinokulturen. Marburg: Schüren.

  • Birr, H & Uhrig, M. (2014). 'Re-Vamped' - Repräsentation, Funktion und Erwartungssetzung einer ehemals monströsen Figur. In: Cuntz-Leng, V. (Hrsg.): Konsumieren, partizipieren, kreieren: Beiträge zur Fanforschung im deutschsprachigen Raum. Darmstadt: Büchner.