Dr. Miriam Stehling

Miriam Stehling ist Akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Transformationen der Medienkultur (Prof. Dr. Tanja Thomas).

 

Universität Tübingen

Institut für Medienwissenschaft

Wilhelmstr. 50

72074 Tübingen

Raum 218

Tel.: +49 (0) 7071 29-76817

miriam.stehling[at]uni-tuebingen.de

 

Alle Anfragen zu Erasmus/ Auslandsstudium

international[at]mewi.uni-tuebingen.de

 

 

Sprechstunde im Wintersemester 2017/18

Die Sprechstunde im WS 17/18 findet ab dem 25. Oktober 2017 statt.

Mittwoch 10:30-12:00 Uhr

Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihres Anliegens via Email an: miriam.stehling[at]uni-tuebingen.de!

Wichtiger Hinweis: Eine ausführliche Beratung zum Auslandsstudium findet auschließlich in den Erasmus-Sprechstunden statt, nicht über Email! Bitte vereinbaren Sie einen Termin über international@mewi.uni-tuebingen.de. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Aktuelles am Lehrstuhl für Transformationen der Medienkultur

Am 15. und 16. Oktober findet eine Tagung mit dem Titel "Doing Memory of Right-Wing Violence in Mediated Public Spheres" statt. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.
Ein Call lädt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, am 28/29.09.2017 eigene Ideen und Interessen in eine Tagung über Rechtspopulismus und exkludierende Solidarität, dem Rechtspopulismus widersprechende, alternative Solidaritätsentwürfe und deren Vermittlungen in mediale Öffentlichkeiten einzubringen. Wir freuen uns über Motivationsschreiben bis zum 30.08.2017.
*** Jetzt online: Critical & Cultural Media Studies - Portal für kritische Medien(-kultur)forschung ***
Auf der Grundlage der Vorlesungsreihe „Anerkennung und Sichtbarkeit in Medienkulturen“, die wir im Sommer 2016 durchgeführt haben, bereiten wir derzeit eine Publikation vor. Der Band wird herausgegeben von Tanja Thomas, Elke Grittmann, Lina Brink und Kaya de Wolff. Er wird im Herbst 2017 im Transcript Verlag erscheinen.
 

Das Profil

Die Forschungsschwerpunkte von Miriam Stehling liegen in den Bereichen Rezeptions- und Aneignungsforschung, Medienglobalisierung, insbes. Transkulturalität, Medien, Protest und Partizipation, global gehandelte Fernsehformate, Reality TV, Cultural (Media) Studies, Gender (Media) Studies und Governmentality Studies.

Curriculum Vitae

Miriam Stehling studierte von 2003 bis 2009 Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und der Universidad Autònoma de Barcelona mit den Schwerpunkten Betriebswirtschaftslehre, Sprache und Kommunikation sowie Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Von 2009 bis 2013 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur (IfKM) der Leuphana Universität Lüneburg. In dieser Zeit war sie Mitbegründerin der Fachgruppenvertretung Promotion (FGV Promotion) an der Leuphana Universität Lüneburg.

 

Ihre Promotion zur Aneignung des global gehandelten Fernsehformats Top Model durch junge Zuschauerinnen in Deutschland und den USA aus transkultureller Perspektive schloss sie 2014 mit summa cum laude ab. Die Dissertation ist im April 2015 im Springer VS-Verlag erschienen. Von August bis Dezember 2011 war Miriam Stehling im Rahmen ihres Promotionsprojekts als Visiting Scholar am Center for Global Communication Studies der Annenberg School for Communication, University of Pennsylvania in Philadelphia, USA. Im Rahmen des ERASMUS-Dozierendenaustauschs war sie Gastdozentin an der University of Glamorgan (heute: University of South Wales) in Cardiff und an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Von 2013 bis 2015 war Miriam Stehling als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse an der Universität Bremen tätig.

Seit Oktober 2017 ist Miriam Stehling gemeinsam mit Dr. Ricarda Drüeke von der Universität Salzburg Sprecherin der Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK).

 

Aktuell beschäftigt sie sich mit dem Thema der transmedialen Bedeutungen von Protest und Partizipation, sowie mit der Zukunft der Medienrezeption im smarten Zeitalter.

Preise & Auszeichnungen

2015

Auszeichnung der Dissertation mit dem Bremer Studienpreis 2015 (dotiert mit 1000,- Euro)

2015

1. Generationengerechtigkeits-Preis für Nachwuchswissen­schaftlerInnen 2013/14 der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) und The Intergenerational Foundation (IF) mit dem Beitrag „Occupy als Jugendbewegung für Generationengerechtigkeit? Mediatisierte Aushandlungen des ‚Politischen‘ durch junge Menschen.“ (gemeinsam mit Merle-Marie Kruse) (dotiert mit 3000,- Euro)

2014-2016

Assoziiertes Juniorfellowship am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst: Gemeinsames Projekt mit Dr. Katharina Lobinger zum Thema „Sharing Cultures und Partizipation: Kritische Perspektiven auf Potenziale und Limitationen visuell kommunikativer Sharing-Praktiken in Protestkultur(en)“ (dotiert mit 500 € pro Jahr plus Kosten eines Scientific Retreat

2011

Lehrpreis für innovative Hochschullehre der Leuphana Universität Lüneburg für das Seminar „Medienunternehmen im Spannungs­feld von Ökonomie und Kultur: Transnationale Strategien und Herrschaftsverhältnisse“

Aktuelle Projekte

seit 2017:

The Communication of Dating in the Digital Age: The Tinder Research Project (gemeinsam mit Julian Scherer, M.A.)

seit 2015:

Habilitationsprojekt zum Thema Transmediale Bedeutungen von Protest und Partizipation

seit 2014:

Mitglied im Forschungsnetzwerk CEDAR (Consortium on Emerging Directions in Audience Research)

2014-2016:

Assoziiertes Juniorfellowship am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst: Gemeinsames Projekt mit Dr. Katharina Lobinger (Universität Bremen) zum Thema „Sharing Cultures und Partizipation: Kritische Perspektiven auf Potenziale und Limitationen visuell kommunikativer Sharing-Praktiken in Protestkultur(en)“

 

 

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten und Mitgliedschaft

 

  • European Communication Research and Education Association (ECREA)
  • Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK)
  • IAMCR (International Association of Media and Communication Research)
  • CEDAR (Consortium on Emerging Directions in Audience Research)

 

 

 

Aktuelle Publikationen (Auswahl)

  • Stehling, Miriam (2017, i.E.): Vergnügliche Interventionen in digitalen Öffentlichkeiten und ihre Resonanz in der Presseberichterstattung am Beispiel des Hashtag-Protests #distractinglysexy. In: Thomas, Tanja/Brink, Lina/Grittmann, Elke/de Wolff, Kaya (Hrsg.): Anerkennung und Sichtbarkeit. Perspektiven für eine kritische Medienkulturforschung. Bielefeld: transcript Verlag.
  • Stehling, Miriam (2017): Kulturvergleichende Studien. In: Mikos, Lothar/Wegener, Claudia (Hrsg.): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch. 2. Aufl. Konstanz: UVK, 267-273.
  • Stehling, Miriam/Thomas, Tanja (2017): Mediensozialisation. In: Schorb, Bernd/Hartung, Anja/Dallmann, Christine (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik. 6. Auf., München: Kopaed, 300-307.
  • Stehling, Miriam/Finger, Juliane/Jorge, Ana (2016): Comparative Audience Research – A Literature Review of Cross-National and Cross-Media Audience Studie. In: Participations – Journal of Audience & Reception Studies, Volume 13, Issue 1, 321-333.
  • Murru, Maria Francesca/Stehling, Miriam (with Amaral, Ines/Scarcelli, Marco) (2016): The Civic Value of Being an Audience. In: Participations – Journal of Audience & Reception Studies, Volume 13, Issue 1, 402-421.
  • Thomas, Tanja/Stehling, Miriam (2015): The Communicative Construction of FEMEN: Naked Protest in Self-Mediation and German Media Discourse. In: Feminist Media Studies, Volume 16, Issue 1, 86-100, DOI: 10.1080/14680777.2015.1093111.
  • Stehling, M. (2015). Die Aneignung von Fernsehformaten im transkulturellen Vergleich. Eine Studie am Beispiel des Topmodel-Formats. Wiesbaden: VS Verlag.