Forschung, Bedeutung, Verantwortung

Die Eberhard Karls Universität Tübingen gehört zu den großen alten Universitäten Europas mit einer über 500jährigen Geschichte. Hier wurde während mehrerer Jahrhunderte Geistesgeschichte geschrieben. Die Universität nahm im Jahr 1477 ihren Anfang und wurde geprägt von großen Persönlichkeiten der Geistesgeschichte, darunter Hegel, Hölderlin und Schelling. Bis heute ist Tübingen eine Stadt der Forschung und Lehre. An den sieben Fakultäten der Universität lehren und forschen rund 450 Professoren und mehr als 4.000 Wissenschaftler.

 

Die heutige Philosophische Fakultät wurde im Jahr 2010 durch den Zusammenschluss der bisherigen Fakultäten für Geschichte und Philosophie, Neuphilologie und Kulturwissenschaften gebildet und enthält nahezu alle geisteswissenschaftlichen Institute und Lehrstühle der Universität, die in fünf Fachbereichen zusammengefasst sind.

 

Das internationale Renommee der Eberhard Karls Universität beruht seit langer Zeit in nicht geringem Maße auch auf dem Rang seiner Geisteswissenschaften. Weltweit wurde und wird Tübingen mit dem Wirken von Forscherpersönlichkeiten auf allen Gebieten der Geistes - und Kulturwissenschaften assoziiert. Und dass die Fakultät auch aktuell zu den forschungsstärksten geisteswissenschaftlichen  Forschungsstandorten in Deutschland zählt,  wird durch zahlreiche Rankings für einzelne Bereiche und die gesamten Geisteswissenschaften insgesamt erwiesen. Hier werden regelmäßig Spitzenplätze in den vergleichenden Untersuchungen erreicht (vgl. DFG-Förderatlas 2018).

 

Die Philosophische Fakultät der Universität Tübingen bildet nahezu das gesamte Spektrum der Geisteswissenschaften ab. Dies gilt zum einen für die große Breite der vertretenen Fachrichtungen.  Es gilt aber auch für die Ausdifferenzierung der methodischen Ansätze: Historische, philosophische,  philologische und linguistische Grundlagenforschung gehört  ebenso dazu wie die kulturwissenschaftliche Analyse von gesellschaftlichen Entwicklungen in Vergangenheit und Gegenwart, die Verbindung geistes- und sozialwissenschaftlicher Methoden und zunehmend auch die Auslotung des Grenzbereichs zwischen Geistes- und Naturwissenschaften. Hierzu gehören einerseits große interdisziplinäre Schwerpunkte wie Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs oder die Aktivitäten der Forschungszentren. Die Stärke und Relevanz der Geisteswissenschaften beruht jedoch ebenso auf der Vielfalt der disziplinären Einzelforschung.

 

Sowohl auf den Webseiten der Fakultät wie auf den Seiten der einzelnen Professoren wie auch durch die Forschungsbroschüre können Sie einen Einblick in die Vielfalt und Qualität der geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen gewinnen. Es würde uns freuen, wenn damit auch das Interesse an einem wissenschaftlichen Austausch und an einer vertieften Kooperation mit unserer Fakultät geweckt werden würde.

 

Kontakt

Prof. Dr.  Sebastian Schmidt-Hofner

Prodekan Forschung

Tel. 07071 / 29- 76078

Dr. Heike Winhart

heike.winhart [at] uni-tuebingen.de

 

Ansprechpartnerin Forschungsförderung

 

Tel. 07071 / 29-76855

Kinderbetreuung bei Tagungen

Eine Handreichung für die Durchführung von Kinderbetreuungsangeboten bei Tagungen finden Sie hier.