Newsletter Uni Tübingen aktuell – Sonderausgabe zur Exzellenzinitiative – 06.02.2013

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Professor Dr. Herbert Müther, Prorektor für Forschung. Foto: Universität Tübingen/Friedhelm Albrecht
Professor Dr. Herbert Müther, Prorektor für Forschung. Foto: Universität Tübingen/Friedhelm Albrecht

vielleicht hat der eine oder die andere in der Nacht nach dem 16. Juni des vergangenen Jahres, also direkt nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Exzellenzinitiative, davon geträumt, dass jetzt für die Universität Tübingen paradiesische Zeiten beginnen. Die Realität hat uns aber natürlich rasch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt. Wie eigentlich immer bei einer erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln bedeutet dieser Erfolg zunächst einmal eine gehörige Portion Mehrarbeit.


Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass einige, die sich bereits bei der Antragstellung engagiert haben und auch jetzt bei der Umsetzung des Projekts wieder gefragt sind, sich fragen, wofür sie diese Zusatzarbeit leisten. Dies gilt sowohl für alle Beteiligten am Exzellenzcluster CIN und an der Graduiertenschule LEAD als auch für die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die sich in die Gestaltung des Zukunftsprojektes „Research – Relevance – Responsibilty“ eingebracht haben. Denn jetzt müssen die geplanten Strukturen entwickelt werden, Bewerbungen gesichtet und Vorstellungsgespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt werden. Und dies alles noch unter der Auflage, dass 20 bis 30 Prozent der ursprünglich in der Exzellenzinitiative beantragten Mittel eingespart werden müssen.


Im Namen des Rektorats möchte ich mich bei allen diesen Kolleginnen und Kollegen recht herzlich bedanken. Ein herzlicher Dank geht dabei natürlich auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und der technischen Dienste, die bei dieser Umsetzung zusätzliche Aufgaben übernehmen.


Inzwischen konnten erste Ausschreibungen im Rahmen des Zukunftsprojektes „Research – Relevance – Responsibilty“ erfolgreich abgeschlossen werden, und auch erste Strukturen sind jetzt erkennbar: die erste „Industry on Campus“-Professur wurde im Dezember 2012 eingerichtet, die Graduiertenschule LEAD hat im November offiziell ihre Arbeit aufgenommen, und auch die Konstituierung der vier Plattformen für anwendungsorientierte Grundlagenforschung ist bereits weit vorangeschritten. Über diese und andere aktuelle Entwicklungen bei der Umsetzung unserer erfolgreichen Projektanträge zur Exzellenzinitiative möchten wir Sie mit dieser Sonderausgabe von „Uni Tübingen aktuell“ informieren. Ich wünsche Ihnen eine spannende und angenehme Lektüre.

 

Ihr
Professor Dr. Herbert Müther

Prorektor für Forschung

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Exzellenz-Graduiertenschule LEAD

In der ersten Förderlinie der Exzellenzinitiative war die Universität Tübingen mit ihrem Antrag für die Graduiertenschule „Learning, Educational Achievement, and Life Course Development“, abgekürzt LEAD, erfolgreich. Im November nahm LEAD offiziell ihre Arbeit auf; die ersten neun Promovierenden widmen sich bereits ihren Forschungsvorhaben. [mehr]

Neurowissenschaften gestärkt: Exzellenzcluster CIN weitere fünf Jahre gefördert

In der zweiten Förderperiode konnte das Exzellenzcluster Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) bereits die Leitung einer neuen Nachwuchsgruppe besetzen: Hendrikje Nienborg untersucht die neuronalen Grundlagen perzeptueller Entscheidungsprozesse. Die Besetzung einer W3-Professur für Systemische Neurobiologie sowie dreier neuer CIN-Nachwuchsgruppen werden folgen. [mehr]

Interdisziplinäre Forschungsplattformen haben sich konstituiert

Die Einrichtung von vier Plattformen – „Klinische Forschung“, „Medizintechnik“ und „Umweltsystemanalytik“ in den Lebens- und Naturwissenschaften sowie „Bildung – Gesellschaft – Normen – Ethische Reflexion“ für die Geistes- und Sozialwissenschaften – soll die Vernetzungen zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung an der Universität Tübingen stärken. Sie sind zentraler Bestandteil des Tübinger Zukunftskonzeptes „Research – Relevance – Responsibility“. [mehr]

Die Internationalisierung fördern: T@T-PROGRAMM

Das T@T-Programm soll die internationale Lehre an der Universität Tübingen stärken. Es ermöglicht fortgeschrittenen Doktoranden und Postdocs von Partneruniversitäten einen Forschungs- und Lehraufenthalt an der Universität Tübingen. Marta Díaz-Zorita Bonilla von der Universität Durham berichtet über ihren Aufenthalt, der aus den Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert wird. [mehr]

Core Facilities zur Stärkung der interdisziplinären Forschung

Das E-Science Center, das Center for Light Matter, Sensors and Analytics (LISA+) und das Quantitative Biology Center (QBiC) haben im Herbst 2012 als strukturierte „Core Facilities“ der Universität Tübingen ihre Arbeit aufgenommen. Die Zusammenarbeit zwischen den Core Facilities soll die Infrastruktur für die interdisziplinäre Forschung stärken. Bei allen drei Forschungszentren spielen Themen der Datenverarbeitung eine zentrale Rolle. [mehr]

Nachwuchsgruppen und Juniorprofessuren

Im November 2012 wurden die im Zukunftskonzept verankerten sechs Nachwuchsgruppen beziehungsweise Postdoc-Stellen international ausgeschrieben. Derzeit laufen die Auswahlverfahren. Im Bereich der Juniorprofessuren stehen innerhalb des Zukunftskonzeptes acht Stellen zur Verfügung. Die erste Juniorprofessorin, Dr. Monika Fleischer, hat ihren Ruf bereits angenommen und wird am 1. April 2013 die Professur für „Nanostrukturierung für die Nano-Optik“ in der Physik antreten. [mehr]

Aktuelle Ausschreibungen

Aktuelle und kommende Ausschreibungen im Rahmen der Exzellenzinitiative (Intramural Funding) [mehr]

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