Studium der katholischen Kirchenmusik (B-Examen) an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Rottenburg a. N. (heute: Hochschule für Kirchenmusik) u. a. bei Bernhard Ader und Harald Kugler. Anschließend Studium der Musikwissenschaft und der Historischen Hilfswissenschaften an der Eberhard Karls Universität in Tübingen u. a. bei Manfred Hermann Schmid, Ulrich Siegele, August Gerstmeier, Harald Zimmermann und Dieter Mertens.

 

Von 1984 bis 1989 Teilnahme an den Internationalen Sommer- und Winterkursen für Paläographie und Semiologie des Gregorianischen Chorals und dem daran anschließenden Dozentenseminar an der Folkwang-Hochschule Essen (in Zusammarbeit mit der Internationalen Gesellschaft für Studien des Gregorianischen Chorals) bei Godehard Joppich, Johannes Berchmans Göschl und Luigi Agustoni.

 

1992 Magisterarbeit über die Motetten des Codex Sanblasianus (London, B. M. Add. 27 630).

 

2001 Promotion mit einer Arbeit zu Mittelalterliche Heiligenoffizien: Drei Heiligenoffizien in Reichenauer Überlieferung, Frankfurt 2002 (= Europäische Hochschulschriften 36/222).

 

Dr. Waltraud Götz ist hauptberufliche Kirchenmusikerin in Nagold und langjährige Lehrbeauftragte der Universität Tübingen mit Veranstaltungen zu Satzlehre, Gregorianischem Choral, Paläographie und Orgelkunde.

 

Seit April 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DFG-Projekt zur Erschließung mittelalterlicher Musikfragmente aus württembergischen Klöstern im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.