Die Tübinger Kinder-Uni

Vorlesung der Kinder-Uni 2004

Seit 10 Jahren: die Tübinger Kinder-Uni

Aktuelles:

  • Die SWR Landesschau Baden-Württemberg berichtete am 08.05.2012 in einem Beitrag über die Kinder-Uni in Tübingen (Minute 39:56 bis 43:39).
  • Kinder treffen die europäischen Bildungsminister während der Bologna-Konferenz in Bukarest im Rahmen der Tagung "We are the future", die vom 23.-27. April 2012 stattfindet.

 

 

 

Deutschlands bekanntester Mathematiker hält eine Vorlesung für Kinder. Außerdem geht es um Affen auf der Schwäbischen Alb, um Werbung und die Chemie der Farben 


Die Tübinger Kinder-Uni 2012 blickt auf eine 10-jährige Geschichte zurück. Seit 2002 wird den Kindern aus Tübingen und der Region echte Uni-Atmosphäre geboten. Sechs spannende Vorlesungen und ein Kinder-Uni-Forschertag sowie ein Kinder-Uni-Konzert im Uni-Festsaal warten diesmal auf die jungen Studenten. Die Tübinger Kinder-Uni - ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Tübingen und der Tageszeitung Schwäbisches Tagblatt - war die erste Kinder-Uni überhaupt. Mittlerweile gibt es Kinder-Unis an rund 200 Standorten in ganz Europa und darüber hinaus.


Das Vorlesungsprogramm geht diesmal vom 8. Mai bis zum 26. Juni. Die Vorlesungen beginnen jeden Dienstag um 17.15 Uhr im Kupferbau, Hörsaal 25. Eine Anmeldung zu den Vorlesungen ist nicht nötig, der Eintritt ist frei, die Kinder können einfach kommen.


Das Kinder-Uni-Programm des Jahres 2012 wird mit dem Kinder-Uni-Forschertag am Samstag, dem 7. Juli, fortgesetzt. An diesem Tag öffnet die Universität ihre Tore und bietet in den Instituten Seminare und Workshops zum Mitmachen an. Dort können die Kinder auch selbst forschen. Das Programm für den Kinder-Uni-Forschertag wird im Juni bekanntgegeben. Für diese Veranstaltungen sind Anmeldungen nötig. Die Anmeldefrist beginnt etwa zwei Wochen vor dem Kinder-Uni-Forschertag.


Den Abschluss der Kinder-Uni 2012 bildet  am 27. Juli ein Kinderkonzert mit dem Akademischen Orchester der Universität Tübingen unter Leitung von Universitätsmusikdirektor Philipp Amelung (Festsaal, Neue Aula, 18 Uhr).

   

       

Das aktuelle Vorlesungsprogramm

 
Zur ersten Vorlesung erwartet die Universität wieder einen prominenten Gast: Professor Albrecht Beutelspacher ist der bekannteste Mathematiker Deutschlands. Er ist in Tübingen geboren und ist jetzt an der Universität Gießen, wo er ein eigenes Mathematik-Museum gegründet hat, das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt. Er beantwortet am 8. Mai die Frage: „Warum gibt es keine größte Zahl?“


„Warum wirkt Werbung?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich der Medienwissenschaftler Professor Guido Zurstiege am 15. Mai. Er forscht schon seit Jahren, darüber, warum Werbung erfolgreich ist, obwohl viele Menschen sie nicht mögen. Seine Doktorarbeit hat er  über die Darstellung von Männern in der Werbung geschrieben.


Professor Johannes Kabatek ist Sprachwissenschaftler und beschäftigt sich vor allem mit den romanischen Sprachen. Er geht am 22. Mai der Frage nach: „Warum hört man am Sprechen, woher jemand kommt?“ Diese Erfahrung machen wir ja jeden Tag, dass man jemanden sofort als Sachsen, Bayer oder Hanseaten erkennt.


Die Paläontologin Professor Madelaine Böhme stellt sich am 12. Juni nach den Pfingstferien der Frage „Warum gibt es auf der Alb keine Affen mehr?“ Sie gräbt in vielen Ländern der Welt wie Bulgarien, Vietnam oder Sibirien nach versteinerten Tieren, die viele Millionen Jahre alt sind. Es interessiert sie dabei besonders, wie das Entstehen und das Aussterben von Tierarten mit der Veränderung des Klimas zu tun haben. 


Am 19. Juni ist der Sportmediziner Professor Andreas Nieß an der Reihe. Seine Frage lautet:
„Warum schlägt unser Herz beim Sport schneller?“ Er wird untersuchen, was unser Herzkreislaufsystem leistet, wenn wir Sport treiben. Dafür wird er einen gut trainierten Ausdauersportler auf Herz und Nieren testen und demonstrieren, was mit unserem Körper unter Belastung geschieht.


Den Abschluss bildet am 26. Juni die Chemikerin Professor Stephanie Grond mit der Frage „Warum haben die Chemiker das "Blau-machen" erfunden?“ Sie entdeckt im Labor neue chemische Strukturen in der Natur und sucht nach neuen Wirkstoffen aus Mikroorganismen. Ihre Vorlesung findet im Hörsaalzentrum N 6, im Hörsaalzentrum der Naturwissenschaftlichen Institute auf der Morgenstelle statt, da sie Versuche durchführen wird um zu zeigen, wie die Dinge durch Chemie ihre Farbe ändern können.

  

Kontakt

      

Die Vorlesungen aus dem Jahr 2011 kann man hier nachhören!