Prof. Dr. Barbara Lange

 

Raum 115, Tel: +49 (0)7071 29-78551, b.lange[at]uni-tuebingen.de

 

Im Sommersemester 2018 nimmt Prof. Dr. Lange im Rahmen des DFG-Projekts "Europa nach dem Krieg" ein Forschungssemester wahr. Die Vertretung hat Prof. Dr. Tobias Vogt (FU Berlin). Bitte achten Sie auf kurzfristige Ankündigungen von Sprechstundenterminen. Die nächste Sprechstunde findet am Montag, 4. Juni 2018, 15.00 - 17.00 Uhr statt (Anmeldung im Sekretariat).

 

 

Curriculum Vitae

Studium der Kunstgeschichte, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Erziehungswissenschaften und Vergleichenden Literaturwissenschaften. 1986 Promotion an der Universität Bonn. 1995 Habilitation an der Universität Kiel

  • 1979-1987 Freie Mitarbeiterin am Kunstmuseum Bonn
  • 1987-1989 Wiss. Mitarbeiterin am Rheinischen Landesmuseum Bonn
  • 1989-1995 Wiss. Assistentin in Kiel
  • 1995-1996 Lehrstuhlvertretung in Bonn
  • 1996-1998 Hochschuldozentin in Kiel
  • 1998-2006 Professorin in Leipzig
  • Seit 2006 Professorin in Tübingen

 

Funktionen und Ämter

  • Gutachterinnentätigkeit für die Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), den Schweizer Nationalfonds (snf), den Wissenschaftsfonds Österreich (FWF) und die Studienstiftung des Deutschen Volkes
  • Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Programmbeauftragte für das Promotionsstipendium im Fach Kunstgeschichte im Rahmen der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz - Max-Planck-Institut

 

 Forschungsschwerpunkte

  • Identitätsstiftende Funktion von Kunst
  • Künstler/innenidentität und Politik
  • Bildmedien und Bildtheorie
  • Wahrnehmungsgeschichte

 

 Forschungsprojekte

  • Natur. Vorstellungen vom lebendigen Kunstwerk in der Moderne 1890-2010

  • Europa nach dem Krieg - Die Potenziale von Kunst in den späten 1940er und den 1950er Jahren (www.postwar-europe.de)

 

Projekt mit Studierenden

 

Publikationen (Auswahl)

 

  • Reihenherausgeberin

reflex. Tübinger Kunstgeschichte zum Bildwissen. https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/53312.
 

 

  • Herausgeberin

Animationen: Lotte Reiniger im Kontext der Mediengeschichte, Tübingen 2012 (reflex, Bd. 5), URL: publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/53312 (Mitherausgeberin).


Perspektive Raum Medium II. Mediale Räume, Tübingen 2010 (reflex, Bd. 2), URL: publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/53312 (Mitherausgeberin).


Perspektive - Raum - Medium. Panofsky und die Visuellen Kulturen, Tübingen 2009 (reflex, Bd. 1), publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/53312 (Mitherausgeberin).


Visualisierte Körper-Konzepte. Strategien  in der Kunst der Moderne, Berlin 2007.


Geschichte der Kunst in Deutschland. Band 8: Vom Expressionismus bis heute,  München 2006. (Rez.: Andrea Gottdang. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 3, 2009, 443-445; Christoph Otterbeck. Auf: arthist.net, 3.9.2007, URL: http://www.arthist.net/DocBookD.html).


Printed matter. Fotografie im/und Buch, Leipzig 2004.
 

  • Monographien

Zusammen mit Gustav Frank: Einführung in die Bildwissenschaft. Bilder in der visuellen Kultur, Darmstadt 2010 (Rez.: Antonie Wiedemann. Auf: histara, 21.11.11 <http://histara.sorbonne.fr/cr.php?cr=1276>; Katharina Eck. Auf: arthist.net, 15.7.2011 <http://arthist.net/reviews/902>).

Joseph Beuys: Richtkräfte einer neuen Gesellschaft. Der Mythos vom Künstler als Gesellschaftsreformer, Berlin 1999.

Naturalismusrezeption im ausgehenden 19. Jahrhundert in Deutschland. Eine exemplarische Untersuchung anhand der Zeitschrift "Kunst für Alle", Bonn 1987..
 

  • Aufsätze (Auswahl)

Joseph Beuys und die FIU. Die Honigpumpe am Arbeitsplatz auf der documenta 6 in Kassel. In: when exhibitions become politics. Geschichte und Strategien der politischen Kunstausstellung seit den 1960er Jahren, Hrsg. Verena Krieger/Elisabeth Fritz, Köln, Weimar und Wien 2017, S. 223-236.

 

Der panamerikanische Traum oder die Suche nach den eigenen Ursprüngen: Die Rolle der präkolumbianischen Kulturen im US-amerikanischen Kunstbetrieb der 1910er und 1920er Jahre. In: 1810-1910-2010. Independencias dependientes. Kunst und nationale Identitäten in Lateinamerika, Hrsg. Henrik Karge/Bruno Klein, Frankfurt/Main und Madrid 2016, S. 103-114.

 

Visuelle Unruhestifter. Narrative Strategien zur Erzeugung von Realität und Geschichte(n) im Fotobuch. In: Gedruckt und erblättert. Das Fotobuch als Medium ästhetischer Artikulation seit den 1940er Jahren, Hrsg. Burcu Dogramaci u.a., Köln 2016, S. 34-45.

 

“Einer für alle: Joseph Beuys.” In: Künstlerhelden. Heroisierung und mediale Inszenierung von Malern, Bildhauern und Architekten, Hrsg. von Katharina Helm u.a., Merzhausen 2015, S. 285-299.


Indianer sein: Von der Sehnsucht nach dynamischer Existenz bei Aby Warburg und Marsden Hartley. In: Der Mann in der Krise? Visualisierungen von Männlichkeit im 20. und 21. Jahrhundert, Hrsg. Änne Söll/Gerald Schröder, Köln, Weimar und Wien 2015, S. 19-36.


Cosima von Bonin: Partnerschaftliche Imagebildung. In: Künstlerinszinierungen. Performatives Selbst und biographische Narration im 20. und 21. Jahrhundert, Hrsg. Christopher F. Laferl/Anja Tippner, Bielefeld 2014, S. 221-249.