Forschung am Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde

Forschungsschwerpunkte

Die laufenden Forschungen des Instituts beschäftigen sich mit der Geschichte Russlands und der Sowjetunion vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf die Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas im 19. und 20. Jahrhundert.
In ihren meist interdisziplinär angelegten Forschungsarbeiten greifen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts Ansätze und Zugänge der Sozial- und Kulturwissenschaften auf und behandeln u.a. aktuelle Themen wie Umwelt und Klima, Bedrohungen und Katastrophen, Krieg und Gesellschaft, Familie und Kindheit, Sprache und Kultur. 

 

Zwischen 1999 und 2008 spielte an der Universität Tübingen der Sonderforschungsbereich 437 "Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit" eine wichtige Rolle. An ihm war das Institut unter der Leitung des damaligen Direktors Prof. Dr. Dietrich Beyrau maßgeblich beteiligt.

Seit 2011 leiten Prof. Dr. Klaus Gestwa und Dr. Katharina Kucher zwei Teilprojekte im Rahmen des neuen Sonderforschungsbereichs 923 "Bedrohte Ordnungen".
Das Institut kooperiert mit zahlreichen ausländischen Universitäten und bringt sich mit seinen Vorhaben in transnationale Forschernetzwerke ein. Seine guten Beziehungen reichen von Russland und Mittelasien über Ostmittel- und Südosteuropa bis hin zu Frankreich, Großbritannien und den USA. Dank der finanziellen Unterstützung verschiedener Stiftungen organisiert das Institut die regelmäßige Einladung zahlreicher Historikerinnen und Historiker aus den Ländern Ost- und Westeuropas sowie aus den USA und koordiniert internationale Forschungs- und Editionsprojekte. (Gäste und Stipendiaten des Instituts)

Aktuelle Forschung

Abgeschlossene Projekte