Im Bild der klassischen Physik ist die Welt ein Raum, der Materie erfüllt ist. Raum, Zeit und Materie sind absolut, sie existieren und entwickeln sich im Wesentlichen unabhängig vom menschlichen Beobachter. Die Materie bewegt sich auf Bahnkurven und dieser Bewegung wird beliebig genaue Berechenbarkeit und Vorhersagbarkeit unterstellt. Diese klassische Welt erscheint durch 'Maß und Zahl beherrschbar', wie es einst Laplace ausdrückte.
In diesem Bild gründet sich die menschliche Existenz auf einen Urknall, eine kosmologische Entwicklung und auf eine biologische Evolution. Aus der soll am Ende der Mensch hervorgegangen sein. Raum für Spiritualität gibt es kaum.
Die moderne Physik relativiert Raum, Zeit und Materie. Sie gehören zum menschlichen Bewusstsein, das in der Welt Einzelheiten erkennt und aus diesen das Weltbild erstellt. Dieses halten wir für die Welt.
Die Heisenbergsche Unschärferelation beschreibt die Grenzen der erkennbaren und objektiven Wirklichkeit. In diesen Grenzen entwicklet sich die Wirklichkeit in einer Superposition von Möglichkeiten. Erst im bewussten Erkennen manifestieren sich die objektiven Tatsachen. Der Übergang der Möglichkeiten zu Tatsachen ist nicht bewusstseinsfähig. Hier wirken verborgene Schichten der Welt auf unser Bewusstsein.
Gewahrsein, Bewusstsein und Physik
Logos-Verlag Berlin 2005
Populärwissenschaftliche Darstellung fachübergreifender Zusammenhänge
Die ganzheitliche Physik
Buchtext 2005
Ableitung der Grundgleichungen und Lösungen mit FEM-Lab
Das mathematische Niveau entspricht dem Integrierten Kurs III in Physik
Die einheitliche Begründung der physikalischen Gesetze und ihrer Phänomene
Buchtext 2008
Einheitlich Ableitung der physikalischen Grundgesetze aus der Objektivität unseres bewussten Welterlebens
Anhang mit vielen Maple-Beispielen
Das mathematische Niveau entspricht dem Interierten Kurs III in Physik
Das Weltbild der modernen Physik
Vortrag März 2009
Populärwissenschaftlich
Regenbogen-Physik - oder - Eine ganzheitliche Betrachtung der physikalischen Grundgesetze
HomePage Juli 2011
Das mathematische Niveau entspricht dem Integrierten Kurs III in Physik
Aus chaotischen Zeitreihen werden Systemtrajektorien rekonstruiert und mit Hilfe von
nichtlinearen Methoden und mit 'wavelets' analysiert. Eine Anwendung ist die Entwicklung
nichtlinearer Analysemethoden im medizinischen Bereich bei der Messung von
Blutflußgeschwindigkeiten und EEG`s. Eine andere Anwendung ist die Untersuchung von
quantenmechanischen Einzelereignissen.
Die Projekte werden zum Teil in Zusammenarbeit mit der Hautklinik, der Zahnklinik, der
Klinik fuer Anaesthesiologie und Transfusionsmedizin und der Psychiatrischen Klinik der
Universität Tübingen durchgeführt. Das Fließverhalten der Blutkörperchen in den
Hautkapillaren wird in hydrodynamischen Computersimulationen untersucht. Die Ergebnisse
werden einer nichtlinearen Analyse unterzogen und mit Messungen an einem mechanischen
Modell und an Versuchspersonen verglichen.
K. Bräuer:
Chaos, Attraktoren und Fraktale - Mathematische und Physikalische Grundlagen nichtlinearer Phänomene in Physik, Biologie und Medizin
Logos Verlag Berlin 2002
M.Hahn, C.Hahn, K.Bräuer, M.Jünger
'Skin thermoregulation during local cooling ...'
VASA Band 1, Heft 1 1998
K.Bräuer, M.Hahn
'Nonlinear analysis of blood flux in human vessels'
Phys.Med.Biol. 44(1999)1719-1733.
K.Bräuer M.Hahn M. Gäßler
'Nonlinear analysis of laser Doppler fluxmetry time series'
'Journal of Vascular Reserach (1999) 36:151-189
and Clinical Hemorheology and Microcirculation (1999) 20:209-237
H.-M.Häfner, K.Bräuer and M.Jünger
'Vasomotion is different in malignantskin tumors than in healthy skin'
Abstraktband. Jahrestagung der Gesellschaft für Mikrozirkulation und vaskuläre Biologie
(2000):33
H.-M.Häfner, K.Bräuer and M.Jünger
'Wavelet Analyse von artifiziellen und kutamen Blutfluss'
Abtraktband der 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für klinische
Mikrozirkulation und Hämorheologie, Warnemünden (2000)
Erkennung
von Melanomen Juli 2001
Entropie
und arterielle Verschlusskrankheiten Juli 2001
Es werden realistische Neuronen und ihre Vernetzung modelliert und analysiert - dabei spielt vor allem das chaotische Verhalten der Neuronen und ihre Beeinflussung durch Ionenkonzentrationen eine Rolle. Die Projekte werden teilweise in Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen Klinik der Uni Tübingen durchgeführt.
K. Bräuer:
Chaos, Attraktoren und Fraktale - Mathematische und Physikalische Grundlagen nichtlinearer Phänomene in Physik, Biologie und Medizin
Logos-Verlag Berlin 2000
A.Klotz, K.Bräuer
A small size neural network for computing with strange attractors
Neural Networks 12 (1999)601-607
J.Schwarz, A.Stevens, K.Bräuer, M.Bartels
Patterns of complexity and coherent oscillations in a thalamo-cortical network
Chaos in Brain (1999)
J.Schwarz, K.Bräuer, A.Stevens
Dynamik und Musterbildung in hierarchischen Netzen bistabiler Oszillatoren
Verhandl. DPG VI,34 (1999) 681
J.Schwarz, A.Klotz, K.Bräuer, A.Stevens and M.Bartels
Signal processing by oscillatory and chaotic model neural networks
ICSC Symposium Neural Computation, Berlin 2000
J.Schwarz, G.Dangelmayr, A.Stevens and K.Bräuer
Burst and spike synchronization of coupled neural oscillators
Dynamical Systems, Vol 16. No 2, 125-156 (2001)
J.Schwarz, A.Stevens, K.Bräuer, M.Bartels
Modulation of synchrony in a thalamo-cortical network model
submitted to Neural Networks 1999
J.Schwarz, K.Bräuer, G.Dangelmayr and A Stevens
Low dimensional dynamics and bifurcations in oscillator networks via bi-orthogonal
spectral decomposition
J.Phys.A: Math. Gen. 33 (2000) 3555-3566
J.Schwarz, A.Klotz, K.Bräuer and A.Stevens
Master-slave synchronization in chaotic discrete-time oscillators
Phys.Rev.E, Vol. 64, 011108 (2001)
Aus chaotischen Zeitreihen werden Systemtrajektorien rekonstruiert und mit Hilfe von
nichtlinearen Methoden und mit waveletsanalysiert. Eine Anwendung dafür ist die
Untersuchung quantenmechanischer Einzelereignisse im Rahmen der 'Kausalen Interpretation
der Quantenmechanik' von David Bohm. Im Rahmen eines Vorlesungsskripts sind die
Überlegungen bekannter Physiker, Biologen und Psychologen zur Bedeutung
derQuantenmechanik zusammengefaßt (Bohm David, Bohr Niels, Franz Marie-Louise v., Goswami
Amit, Jung Carl Gustav, Krishnamurti Jiddu, Pauli Wolfgang, Sheldrake Rupert, Verhulst
Jos, Vollmert Bruno, Weyl Hermann).
Daneben gibt es in dem Skript eine Einführung in die Quantenmechanik mit besonderem
Schwerpunkt auf Wellen-Teilchen-Dualismus (Doppelspalt, Quanteninterferometer),
Nichtlokalität (EPR, Quantenbit, Quantenteleportation), Interpretationen (Kopenhagen,
Viele-Welten, Feynman-Pfade, Kausale Interpretation) und die Rolle des Beobachters.
K. Bräuer:
Die fundamentalen Phänomene der Quantenmechanik und ihre Bedeutung für unser Weltbild
Logos-Verlag Berlin 2002
K. Bräuer
Nonlinear analysis of individual quantum events in a model with Bohm trajectories
Z.Naturforsch. 54a 663-674 (1999)
K. Bräuer
Objectivity in Space and Time as a Common Basis of Classical Mechanics, Quantum Mechanics
and Electrodynamics
Z.Naturforsch. considered for publication, Oct 2001