Das Leibniz Kolleg in Tübingen

Das Leibniz Kolleg Tübingen bietet eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe zum Studium und eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten verschiedener Fächer. Es nimmt Studienanfänger auf, die ihr Studium nicht isoliert beginnen wollen und Interesse an fächerübergreifender Arbeit haben, sowie Studienbewerber, die ihre Wartezeit sinnvoll nutzen wollen. Den Studenten erleichtert das Leibniz Kolleg eine rational motivierte Studienplanung und Berufswahl.

Im Leibniz Kolleg Tübingen wohnen und arbeiten Studentinnen und Studenten für drei Trimester von Oktober bis Dezember, Januar bis März und April bis Juli. Sie lernen in kleinen Gruppen unter Anleitung von Dozenten und Assistenten der Universität Tübingen und des Leibniz Kollegs, selbständig wissenschaftlich zu arbeiten. Daneben können sie sich an der Universität einschreiben. Während der Sommermonate (Mitte Juli bis Ende September) findet kein Lehrprogramm statt.

Das Kolleg besteht seit 1948. Es wird von der Stiftung Leibniz Kolleg, einer gemeinnützigen Stiftung getragen. Das Kolleg wird zudem von der Gesellschaft der Freunde des Leibniz Kollegs e.V., einem gemeinnützigen Fördererverein, unterstützt. Zu den Gründern der Gesellschaft, die sich bald nach Errichtung des Leibniz Kollegs zusammenfanden, gehören u. a.: Adolf Butenandt, Ernst Falkenheim, Romano Guardini, Theodor Heuss, Gebhard Müller, Paul Ohlmeyer, Eduard Spranger, Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker.

"Ein intellektuelles Treibhaus" (Artikel Über das Kolleg in "Zeit Online"): "Zeit Online"

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