Satzung über die Zulassung für die höheren Fachsemester

Lesefassung Stand 25.01.2012 (die rechtlich verbindliche Fassung finden Sie in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Tübingen)

 

Satzung der Universität Tübingen über die Zulassung von Bewerbern zu einem höheren Fachsemester Aufgrund von § 63 Abs. 2 und § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 10 Landeshochschulgesetz (LHG) vom 1. Januar 2005 (GBl. S.1), zuletzt geändert durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17. Dezember 2009 (GBl. S.809), in Verbindung mit § 2a Abs. 2 Hochschulzulassungsgesetz vom 15. September 2005 (GBl. S. 629), geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 20. November 2007 (GBl. S.505), und mit § 19 Abs. 2 Satz 4 der Verordnung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg über die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen (Hochschulvergabeverordnung - HVVO) vom 13. Januar 2003 (GBl. S.63, ber. S.115), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 20. November 2007 (GBl. S.505), hat der Senat der Universität Tübingen am 24. Juni 2010 die nachstehende Satzung beschlossen.

 

Präambel

Alle Amts-, Status-, Funktions- und Berufsbezeichnungen, die in dieser Satzung in männlicher Form erscheinen, betreffen gleichermaßen Frauen und Männer und können auch in der entsprechenden weiblichen Sprachform geführt werden.

 

§ 1 Anwendungsbereich

Die Regelungen dieser Satzung gelten für alle grundständigen und weiterführenden Studiengänge der Universität Tübingen. In Studiengängen, für die Auffüllgrenzen nach der jeweils gültigen Zulassungszahlenverordnung (ZZVO) festgesetzt sind, erfolgt das Auswahlverfahren nach den Bestimmungen des § 19 HVVO, sofern eine Auswahl erforderlich ist.

 

§ 2 Bewerber für ein höheres Fachsemester

Bewerber für ein höheres Fachsemester im Sinne dieser Satzung sind

a) Personen, die an einer Hochschule studieren oder studiert haben und das Studium an der Universität Tübingen unter Anrechnung ihrer bisherigen Studienleistungen im zweiten oder in einem höheren Fachsemester desselben (Hochschulwechsler) oder eines anderen Studiengangs fortsetzen wollen (Quereinsteiger).

b) Studierende der Universität Tübingen, die ihr Studium unter Anrechnung ihrer bisherigen Studienleistungen im zweiten oder in einem höheren Fachsemester eines anderen Studiengangs bzw. Teilstudiengangs fortsetzen wollen (Fachwechsler).

 

§ 3 Fristen und Form

(1) Bewerbungen sind grundsätzlich zum Winter- und Sommersemester möglich. Für einzelne Studiengänge kann die Bewerbung für ein bestimmtes Fachsemester auf das Winter- oder Sommersemester beschränkt werden. Bewerbungsschluss für die Zulassung ist der 15. Juli (Wintersemester) bzw. der 15. Januar (Sommersemester). § 3 Abs.1 Satz 3 HVVO bleibt unberührt.

(2) Der Zulassungsantrag einschließlich aller erforderlichen Unterlagen muss jeweils bis zu dem genannten Zeitpunkt bei der Universität Tübingen eingegangen sein (Ausschlussfrist).

(3) Der Zulassungsantrag ist in der von der Universität vorgesehenen Form an die Universität Tübingen, Studentenabteilung, Wilhelmstraße 11, 72074 Tübingen zu richten. § 4 der Zulassungs- und Immatrikulationsordnung gilt entsprechend.

(4) Dem Antrag sind beizufügen:

a) Nachweise der erbrachten und für eine Anrechnung vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen (beglaubigte Kopie)

b) nur für Hochschulwechsler, Studienunterbrechende und Quereinsteiger: die Hochschulzugangsberechtigung (HZB); bei ausländischen Bildungsnachweisen ist die Bescheinigung über die Feststellung der Gleichwertigkeit beizufügen. Im Fall einer Bewerbung für ein weiterführendes Studium ist statt der HZB das Zeugnis über den Abschluss des grundständigen Studiums einzureichen (beglaubigte Kopie). § 20 Abs. 5 HVVO gilt entsprechend.

c) eine Erklärung darüber, ob der Studienbewerber an einer in- oder ausländischen Hochschule im beantragten Studiengang oder in Studiengängen mit im Wesentlichen gleichem Inhalt den Prüfungsanspruch verloren hat oder sich in einem laufenden Prüfungsverfahren in einem dieser Studiengänge befindet. Welche Studiengänge als verwandt gelten, legen die jeweiligen Prüfungsausschüsse fest.

(5) Sind die Nachweise nicht in deutscher Sprache abgefasst, so ist eine amtlich beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache durch einen amtlich bestellten Übersetzer vorzulegen.

(6) Ist der Zulassungsantrag fristgerecht gestellt, können Nachweise über absolvierte Prüfungs- und Studienleistungen, die bis zum Bewerbungsschluss noch nicht vorliegen, für die Zulassung zum Wintersemester bis zum 20.08., für die Zulassung zum Sommersemester bis zum 01.03. nachgereicht werden (Ausschlussfrist).

(7) Für das 1. klinische Fachsemester Medizin kann der Nachweis über die Gesamtnote des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung bis spätestens 31. März (zum Sommersemester) bzw. spätestens 30. September (zum Wintersemester) beim Studentensekretariat nachgereicht werden (Ausschlussfrist). Sofern die Gesamtnote des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung innerhalb dieser Ausschlussfristen noch nicht vorliegt, kann im Einzelfall ein geeigneter Nachweis über das Bestehen des schriftlichen Ergebnisses des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung eingereicht werden.

(8) Die Universität kann verlangen, dass die der Zulassungsentscheidung zugrunde liegenden Dokumente bei der Einschreibung im Original vorgelegt werden müssen.

 

§ 4 Zulassung in Studiengängen ohne Zulassungsbeschränkung

(1) In Studiengängen, in denen für höhere Fachsemester keine Zulassungsbeschränkungen oder Auffüllgrenzen nach der jeweils gültigen Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Festsetzung von Zulassungszahlen (Zulas-sungszahlenverordnung - ZZVO) festgesetzt sind, werden die Bewerber zugelassen, wenn

a) sie diejenigen Studien- und Prüfungsleistungen nachweisen können, die in dem angestrebten Studiengang für das jeweilige Fachsemester nach Art und Anzahl mindestens erforderlich sind;

b) die Gleichwertigkeit der nachgewiesenen Studien- und Prüfungsleistungen mit den im angestrebten Studiengang verlangten Leistungen festgestellt wurde.

(2) Für die Festlegung der Art und Mindestanzahl der erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen, für die Feststellung der Gleichwertigkeit sowie für die Einstufung in ein Fachsemester ist der Prüfungsausschuss des betreffenden Studiengangs zuständig. Die Grundlage bildet dabei die geltende Prüfungs- und Studienordnung; § 32 Abs. 2 Landeshochschulgesetz (LHG) gilt entsprechend.

(3) Die Zulassung erfolgt in der Regel nur bis zum letzten Fachsemester der Regelstudienzeit.

 

§ 5 Zulassung in Studiengängen mit Zulassungsbeschränkung

(1) Für die Zulassung in Studiengängen, in denen für höhere Fachsemester Zulassungsbeschränkungen und Auffüllgrenzen nach der jeweils gültigen Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Festsetzung von Zulassungszahlen (Zulassungszahlenverordnung - ZZVO) festgesetzt sind, erfolgt eine Zulassung nur bis zum letzten Fachsemester der Regelstudienzeit. Im Übrigen gilt § 4 Abs. 1 und 2.

(2) Gibt es in einem Studiengang für ein bestimmtes Fachsemester mehr Bewerber, die die  Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, als freie Studienplätze zur Verfügung stehen, so werden diese Studienplätze aufgrund des durch § 19 Abs. 1 und 2 Hochschulvergabeverordnung (HVVO) festgelegten Auswahlverfahrens vergeben.

(3) Soweit nach diesem Auswahlverfahren eine Rangfolge aufgrund bisher erbrachter Studienleistungen zu bilden ist, wird wie folgt verfahren:

1. Berücksichtigt werden die für das angestrebte Studium aufgrund der jeweiligen Prüfungs- und Studienordnung erforderlichen und vom zuständigen Prüfungsausschuss anerkannten Studien- und Prüfungsleistungen.

2. In modularisierten Studiengängen, in denen Prüfungs- und Studienleistungen mit ECTS Punkten (Credits) versehen sind, werden die Bewerber aufgrund der Anzahl ihrer nach Nr. 1 zu berücksichtigenden Credits vom zuständigen Prüfungsausschuss in eine Rangfolge gebracht.

3. In nicht modularisierten Studiengängen erhalten Bewerber ohne vollständig anerkannte Diplomvor- bzw. Zwischenprüfung für jeden Leistungsnachweis einen, für jede Teilprüfung der Diplomvor- bzw. Zwischenprüfung zwei Punkte. Bewerberinnen und Bewerber mit vollständig anerkannter Diplomvor- bzw. Zwischenprüfung erhalten hierfür 20, ferner für jeden Leistungsnachweis des Hauptstudiums einen und für jede Teilprüfung einer  Abschlussprüfung zwei Punkte.

 

§ 6 Regelungen für den Studiengang Medizin

(1) Für Bewerber für ein höheres Fachsemester im Studiengang Medizin, Staatsexamen, wird die Auswahl nach bisher erbrachten Studienleistungen für das jeweilige Fachsemester wie folgt getroffen:

 

1. Vorklinische Semester

Jede eingereichte und anerkennungsfähige Studienleistung des vorklinischen Studienabschnitts wird mit einer Punktzahl gemäß nachfolgendem Schema bewertet. Die Summe der Einzelbewertungen ergibt die für die Rangfolge maßgebliche Gesamtpunktzahl.

Leistungsnachweis Punkte

Berufsfelderkundung 1

Einführung in die klinische Medizin 1

Praktikum der Med. Terminologie 1

Kursus der Med. Psychologie/Soziologie 1

Seminar der Med. Psychologie/Soziologie 1

Praktikum der Chemie 5

Praktikum der Physik 5

Kursus der Makroskopischen Anatomie für Mediziner 5

Praktikum der Biologie 5

Kursus der Kursus der Mikroskopischen Anatomie 5

Praktikum der Biochemie/Molekularbiologie 3

Praktikum der Physiologie 3

Seminar Physiologie 2

Seminar Biochemie/Molekularbiologie 2

Seminar Anatomie 2

 

2. Erstes klinisches Fachsemester:

Es wird nach der Gesamtnote des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung ausgewählt. Sofern die Gesamtnote des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung bis zum Ablauf der Fristen nach § 3 Abs. 1 und 7 im Einzelfall noch nicht vorliegt, geht das vorläufige schriftliche Ergebnis des Bewerbers bzw. der Bewerberin in die Bewertung ein. 

 

3. Zweites bis sechstes klinisches Fachsemester:

Zugelassen werden Studierende, die Leistungsnachweise in folgenden Fächern nachweisen:

- Einzelleistungsnachweis Pathologie

- Einzelleistungsnachweis Pharmakologie, Toxikologie

- Einzelleistungsnachweis Hygiene, Mikrobiologie, Virologie

- Querschnittsbereich Bildgebende Verfahren, Strahlenschutz, Strahlentherapie

Die Auswahl der Bewerberinnen bzw. Bewerber erfolgt in erster Linie auf Grund dieser geforderten Leistungsnachweise; bei gleichem Leistungsstand entscheidet das Ergebnis des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung.

 

(2) Bei Ranggleichheit entscheidet die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, hilfsweise das Los.

(3) Zulassungen von Bewerbern zum PJ: Vorlage der PJ Berechtigung. Es wird auf Grundlage der Durchschnittsnote aus der Vorlage der universitären Leistungsnachweise entsprechend der Vorgabe der ÄAppO gerankt.

 

§ 7 Regelungen für den Studiengang Zahnmedizin

(1) Für Bewerber für ein höheres Fachsemester im Studiengang Zahnmedizin, Staatsexamen, wird die Auswahl nach bisher erbrachten Studienleistungen für das jeweilige Fachsemester wie folgt getroffen:

Jede eingereichte und anerkennungsfähige Studienleistung wird mit einer Punktzahl gemäß nachfolgendem Schema bewertet. Die Summe der Einzelbewertungen ergibt die für die Rangfolge maßgebliche Gesamtpunktzahl.

 

1. Studienabschnitt bis zur Zahnärztlichen Vorprüfung (5 Fachsemester)

Leistungsnachweis Punkte

Kursus der Technischen Propädeutik 5

Praktikum der Med. Terminologie 1

Praktikum der Chemie 5

Praktikum der Physik 5

Phantomkursus der Zahnersatzkunde I 5

Phantomkursus der Zahnersatzkunde II 5

Kursus der Makroskopischen Anatomie für Mediziner und Zahnmediziner 2

Kursus der Mikroskopischen Anatomie 2

Praktikum der Biochemie/Molekularbiologie (Physiologisch- chem. Praktikum) 2

Praktikum der Physiologie 2

 

2. Studienabschnitt nach der Zahnärztlichen Vorprüfung (ab 6 Fachsemester)

Leistungsnachweis Punkte

Klinischer Phantomkurs 4

Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (auscultando) 3

Chirurgische Klinik (auscultando) 2

Zahnärztlicher Röntgenkurs 3

Kursus und Poliklinik der Zahnerhaltungskunde I 5

Kursus der kieferorthopädischen Technik 3

Pathohistologischer Kurs 2

Klinik und Poliklinik für Zahn- Mund- und Kieferkrankheiten I (practicando) 3

Kursus und Poliklinik der Zahnersatzkunde I 5

Kursus der kieferorthopädischen Behandlung I 3

Zahnärztlicher Operationskurs I 3

Kursus klinische Chemie und Mikroskopie 2

Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten II (practicando) 3

Kursus und Poliklinik der Zahnersatzkunde II 5

Kursus der kieferorthopädischen Behandlung II 3

Zahnärztlicher Operationskurs II 3

Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten III (practicando) 3

Kursus und Poliklinik der Zahnerhaltungskunde II 5

Dermatologie für Zahnmediziner 2

Kursus Hygiene/Mikrobiologie 2

Kursus Pharmakologie 2

Allgemeine Chirurgie 1

Innere Medizin 1

HNO 1

Zusätzliche Punkte bei erfolgreich absolvierter Naturwissenschaftlicher Vorprüfung bzw. Zahnärztlicher Vorprüfung je 7

 

(2) Bei Ranggleichheit entscheidet die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, hilfsweise das Los.

(3) Die Studienordnung Zahnmedizin vom 15. Mai 2000 ist zu beachten.

 

§ 8 Regelungen für den Studiengang Pharmazie

(1) Für die Zulassung im Rahmen des Auffüllverfahrens (2. bis 5. Fachsemester) sind folgende Voraussetzungen erforderlich:

 

Fachsemester Voraussetzungen

 

2. Fachsemester - Praktikum Allgemeine und analytische Chemie der anorganischen Arzneistoffe, Hilfsstoffe und Schadstoffe (unter Einbeziehung von Arzneibuch-Methoden)

 

3. Fachsemester - Praktikum Allgemeine und analytische Chemie der anorganischen Arzneistoffe, Hilfsstoffe und Schadstoffe (unter Einbeziehung von Arzneibuch-Methoden) 

- Praktikum Quantitative Bestimmung von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen (unter Einbeziehung von Arzneibuch-Methoden)

 

4. Fachsemester - Praktikum Allgemeine und analytische Chemie der anorganischen Arzneistoffe, Hilfsstoffe und Schadstoffe (unter Einbeziehung von Arzneibuch-Methoden)

- Praktikum Quantitative Bestimmung von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen (unter Einbeziehung von Arzneibuch-Methoden)

- Praktikum Chemie einschließlich der Analytik der organischen Arzneistoffe, Hilfsstoffe und Schadstoffe

 

5. Fachsemester - 1. Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung; wenn das Zeugnis noch nicht vorgelegt werden kann, muss sich der Bewerber zumindest in der Prüfung befinden (Anmeldung zum 1. Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung erforderlich) Bei Ranggleichheit entscheidet bei der Zulassung bis einschließlich 5. Fachsemester die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung und hilfsweise das Los.

 

(2) Für die Zulassung zu den Fachsemestern 6, 7 und 8 im Studiengang Pharmazie werden zunächst vorrangig Bewerber/Bewerberinnen berücksichtigt, die einen dem jeweiligen Bewerbungssemester entsprechenden Ausbildungsstand nachweisen können. Dieser wird durch Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme an Kursen und Praktika nachgewiesen, die nach dem Studienplan der Universität Tübingen für den  Staatsexamensstudiengang Pharmazie in den dem Bewerbungssemester vorangehenden Fachsemestern zu absolvieren sind.

 

In Abweichung von Satz 1 und 2 können auch Bewerber/Bewerberinnen in das 6., 7. und 8. Fachsemester zugelassen werden, die die Scheinanforderungen für das jeweilige Fachsemester nicht erfüllen, sofern - aufgrund des bisherigen Studienverlaufs - gewährleistet ist, dass das Studium an der Universität Tübingen von diesen Bewerbern/Bewerberinnen innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Dabei gehen die Bewerber/Be-werberinnen mit einer größeren Anzahl von Scheinen den übrigen Bewerbern/Bewerberinnen vor. Bewerber/Bewerberinnen, auf die Satz 3 und 4 Anwendung finden, können jedoch nur nachrangig nach den Bewerbern/Bewerberinnen nach Satz 1 und 2 berücksichtigt werden.

 

(3) Ist in den Fällen von Absatz 2 eine Auswahl erforderlich, wird bei den Bewerbern/Bewerberinnen eine Rangfolge aufgrund des Ergebnisses des 1. Abschnitts der Pharmazeutischen Prüfung bzw. des alternativen Prüfungsverfahrens gemäß § 8 Absatz 2 ÄAppO gebildet; ansonsten entscheidet die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, hilfsweise das Los.

 

§ 9 Rückstufung

Hochschulwechsler im Sinne von § 2 a) dieser Satzung, die in einen nach Inhalt und Abschluss gleichen Studiengang an der Universität Tübingen wechseln wollen, können nicht in ein Fachsemester zugelassen werden, das mit dem an ihrer bisherigen Hochschule erreichten identisch ist oder unter diesem liegt.

 

§ 10 Verweisung auf andere Vorschriften

Im Übrigengelten die Bestimmungen der Hochschulvergabeverordnung sowie der Zulassungsund Immatrikulationsordnung der Universität Tübingen in der jeweils gültigen Fassung.

 

§ 11 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Tübingen in Kraft.

 

Tübingen, den 28.06.2010

Professor Dr. Bernd Engler

Rektor

 

Quelle : Amtliche Bekanntmachungen

Herausgegeben von der Zentralen Verwaltung

Jahrgang 36 – Nr. 9 – 09.07.2010

ISSN 18662862

 

Kontakt

Studentensekretariat 

Wilhelmstraße 11 - Erdgeschoss

72074 Tübingen

Telefonhotline

+49 7071 29-74444

  • Montag bis Freitag: 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr
  • Montag bis Donnerstag: 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Fax

+49 7071 29-5377

E-Mail

studentensekretariat[at]

verwaltung.uni-tuebingen.de