Studierendenkonferenz am 6. Juli 2018

"Gesellschaftliches Engagement, die Uni und ich"

 

  • Konferenzen sind was für fertige Wissenschaftler*innen?
  • Projekte sind was für die Schublade?
  • Gesellschaftliches Engagement ist was Privates und nix für die Uni?

Von wegen!

 

Besuchen Sie unsere Studierendenkonferenz und diskutieren Sie mit: In über 10 Projekten stellen Studierende und Lehrende vor, wie sie gesellschaftliche Probleme angehen. Die Themen reichen von Integration von Geflüchteten über Nachhaltigkeit und Umwelt bis zu Vielfalt in der Schule.

 

Kommen Sie vorbei um sich bei Snacks und Getränken in einer lockeren Atmosphäre über die vielfältigen Projekte zu informieren, mit anderen zu diskutieren und sich inspirieren zu lassen.

 

Wann?

Datum:  Freitag, der 6.7.2018

Uhrzeit: 14:15 - 18:15

 

Wo?

14:15:  Begrüßung & Eröffnungsvortrag | Neue Aula (Geschwister-Scholl-Platz), Hörsaal 8

15:40:  Weitere Vorträge, Workshops und Projektvorstellungen | Alte Physik (Gmelinstr. 6), Raum 2, 8, 10

 

Das Kurzprogramm steht in der rechten Seitenspalte zum Download bereit. Ein ausführliches Programm finden Sie am Seitenende.

 

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung per Email an: studkon[at]career-service.uni-tuebingen.de.

 

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen,

 

Ihr Projektmanagement-Team der Studierendenkonferenz 2018

Bild: Dipl.-Phil. Erika Magyarosi M.A.

 

Hintere Reihe, v.l.n.r.:Sabine Koch, Leonie Brückner, Sandra Gerspacher, Benjamin Sehl

Vordere Reihe, v.l.n.r.:Charlotte Sailer, Julia Linhart, Ines Saidi

 

Betreuende Lehrende:

Dipl.-Phil. Erika Magyarosi M.A., Franziska Müller M.A.

 

Gestaltung und Layout von Poster und Flyern: Sinan Sevinc

 

 

Programm | Freitag, 6. Juli 2018

  •  Das Kurzprogramm zum Download finden Sie in der rechten Seitenspalte

ERÖFFNUNG
Hörsaal 8 | Neue Aula

14:15

Begrüßung durch das studentische Projektmanagement-Team und Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre Frau Prof. Dr. Karin Amos

14:30

Eröffnungsvortrag "Partizipative Forschung in Service Learning-Lehrveranstaltungen am Beispiel der Erforschung Interkultureller Gärten" (Arbeitsbereich Service Learning: Franziska Müller, M.A., Angewandte Ethnologie: PD Dr. Sabine Klocke-Daffa, Dr. Nora Braun)

 

 

VORTRÄGE
Raum 2 | Alte Physik

15.40-16.00

Week of Links (Interdisziplinär)

Antonia Tertelmann

 

Die Week of Links ist eine ein- bis zweimal jährlich stattfindende interdisziplinäre Akademie zu Themen ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Dabei richtet sie sich an Erstsemester-Studierende aller Studiengänge (im April 2018 auch erstmals an Nicht-Studierende) und ist somit eingebettet in die Einführungswoche. Ziel ist es, Studienanfänger*innen bereits zu Beginn des Studiums u. a. durch Vorträge, Workshops, Exkursionen für die Relevanz einer globalen, nachhaltigen Lebensweise zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten vielfältigen Engagements in Tübingen aufzuzeigen.

 

16.10-16.30

Human Rights Law in Practice - die Refugee Law Clinic Tübingen / Law&Legal e.V. (Rechtswissenschaft)

Clemens Kaltenmark

 

Die Refugee Law Clinic (RLC) berät in allen Fragen des Migrations- und Ausländerrechts. Über zwei Semester hinweg findet die Ausbildung der Teilnehmer*innen der RLC statt. In diesem Zeitraum werden theoretische Grundkenntnisse im Bereich Asyl- und Flüchtlingsrecht in Form von Vorlesungen vermittelt. Daneben wird in Workshops unter Anleitung von erfahrenen Rechtsanwälten die praktische Fallarbeit geschult und vertieft. Interdisziplinäre Schlüsselqualifikationskurse runden das Ausbildungsprogramm ab. Ein praktischer Ausbildungsteil ist obligatorisch.

 

16.40-17.00

Lehrerzimmer 2.0 (Lehramt)

Neslihan Uzundal

 

Im Projekt "Lehrerzimmer 2.0" geht es darum, Schüler*innen verschiedenster Herkunft und Sozialisation für den Lehrerberuf zu begeistern, damit sich die im Klassenzimmer vorhandene Heterogenität auch im Lehrerzimmer der Zukunft widerspiegelt. Dafür gehen Lehramtsstudierende an Gemeinschaftsschulen und stellen Schüler*innen die Möglichkeit des Studiums vor und anschließend in Form von Kleingruppenaktivität insbesondere des Lehramtsstudiums.

 

17.10-17.30

Mathematik! Studierende unterrichten Flüchtlinge (Mathematik)

Tim Gammerdinger

 

"Mathematik! Studierende unterrichten Flüchtlinge" ist ein Projekt, bei dem Studierende Flüchtlinge in Mathematik unterrichten. Die Flüchtlinge werden dabei nicht nur für Mathematik begeistert, sondern lernen auch indirekt die deutsche Sprache sowie neue Leute kennen. Das Projekt leistet demnach auch einen Beitrag zur Integration. Für die Lehramtsstudierenden ist dies eine einzigartige Möglichkeit für das Unterrichten in ethnisch, sprachlich und fachlich inhomogenen Klassen/Kleingruppen.

 

17.40-18.00

Morality in Human-Robot-Interaction (Interdisziplinär)

Florian Teichmann, Malte Hendrickx, Miriam Marthaler, Lotte Pummerer

 

Eingebettet in das interdisziplinäre Studienkolleg am Forum Scientarium werden über ein Jahr lang Studierende verschiedener Studienfächer zusammengebracht, um bei Fachbeiträgen und in Lektüreseminaren über ein aktuelles Problem zu diskutieren. Zum Thema "disembodied cognition?" wurde u.a. unter dem Titel "Moral Machines - Moral und Robotik" eine Studie zur Human-Robot-Interaction (HRI) und speziell die moralische Erwartungshaltung von Menschen in diesem Kontext zu analysieren.

 

 

 

WORKSHOPS
Raum 8 | Alte Physik

15.40-16.55

Ankommensprozesse (Kulturwissenschaften)

Hannah Henriette Seitz

 

Den Rahmen dieses Projekts bildet die Masterarbeit, welche die These "Migration als gesellschaftlicher Normalfall" der Kritischen Migrationsforschung an der eigenen Lebenswelt zum Thema "Ankommen" diskutiert. Um Ankommensprozesse von Menschen besser zu verstehen, forscht die Studentin qualitativ mit ethnografisch eingebetteten narrativen Gesprächen. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden: Wie bewältigen Menschen einen Wohnortwechsel? Und wie ist die Interaktion mit den Migrationsbedingungen?

 

17.05-18.30

Schule als Ort des Ankommens (Ethnologie)

Dr. Nora Braun und Atacan Gounaris, Esra Gülser, Marie-Claire Helble, Kristina Henze, Stephanie Kobori-Belck, Mathias Oppermann, Georgios Papadopoulos, Leandra Schulz, Kerstin Thost, Giorgi Tsivtsivadze, Samira Schönhaar

 

Basierend auf dem Service-Learning Seminar „Schule & Herausforderung ‚Integration‘“ wurden folgende Fragen fokussiert: Wie gehen Schulen im Kontext der aktuellen Einwanderungssituation mit dem Thema „Integration“ um? Welche Erfahrungen machen Lehrer*innen beim Unterrichten in soziokulturell heterogenen Klassen? Mit welchen Herausforderungen werden Lehrer*innen bei der Integration von geflüchteten/neu angekommenen Schüler*innen in den Unterricht konfrontiert? Welchen Unterstützungsbedarf sehen die Lehrer*innen? Welchen Beitrag kann die Ethnologie zur Unterstützung der Lehrer*innen leisten? Hierfür wurden Lehrer*innen verschiedener Schulen im Landkreis Tübingen zu ihren Erfahrungen befragt.  

 

 

 

PROJEKTVORSTELLUNGEN
Raum 10 | Alte Physik

 

Grüne Werkstatt (Biologie)

Christiane Adler

 

Die “Grüne Werkstatt” ist eine Bildungseinrichtung des Botanischen Gartens, die botanische und ökologische Themen für Schulklassen und auch andere Gruppen anschaulich und erlebnisorientiert anbietet. Hauptziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Naturräume der Erde und ökologische Zusammenhänge näher zu bringen und deren Natur- und Umweltbewusstsein zu schärfen. Rahmen dieses Projekts war der Tag des Botanischen Gartens der Universität Tübingen am 10. Juni 2018. An drei Stationen zum Nachdenken, Mitmachen und Lernen konnten Kinder praktisch tätig sein und Blütenseife herstellen. Außerdem gab es ein Heilpflanzen-Quiz.

 

Studieren ohne Grenzen (Interdisziplinär)

Lea Staiger

 

Studieren ohne Grenzen engagiert sich für Hochschulbildung in Konfliktgebieten, um einen Beitrag zu leisten zur friedlichen und nachhaltigen Entwicklung in Staaten und Regionen, die unter Krieg oder seinen Folgen leiden. Das Projekt vergibt Stipendien an bedürftige Studierende, trägt zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur bei und sensibilisiert die deutsche Öffentlichkeit für die Lage in den Zielregionen - in der Hochschulgruppe Tübingen werden folgende Projekte betreut: DR Kongo und Tschetschenien.

 

Stolz & Vorurteil: Zivilcourage in Herrenberg (Empirische Kulturwissenschaft)

Janina Hinz, Arno Schmidt, Tobias Zimmermann

 

Das Projekt "Stolz und Vorurteil. Erzählte Zivilcourage in Herrenberg" ist Teil einer Kooperation des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft (LUI) mit der Stadt Herrenberg und findet im Rahmen des Bundesprojekts "Demokratie leben!" statt. In Herrenberg und seinen Teilorten werden Alltagsgeschichten über Zivilcourage gesucht mit dem Ziel Herrenberg und die Teilorte über die Themen "Mut" und "Zivilcourage" näher zusammenzubringen. Mit dem gesammelten Material wird in folgenden Semestern eine Ausstellung durchgeführt, außerdem werden wissenschaftlichen Fragestellungen wie "Wie bilden sich regionale Identitäten aus?" nachgegangen.

 

Brave New World: Spannungen in der Erziehungswissenschaft. 1. Studierendenkongress der Erziehungswissenschaft

Florian Dobmeier, Linus Möls

 

Unter dem Projekt "Brave New World: Spannungen in der Erziehungswissenschaft" versteht sich die Idee, den ersten Studierendenkongress der Erziehungswissenschaft zu veranstalten. In dem Format sollen Studierende aller deutschsprachigen Hochschulen die Möglichkeit bekommen vor Studierenden und für Studierende ihre Forschung, Interessen und Wünsche vorzustellen und im fachlichen Austausch zu diskutieren. Hierbei sollen Vernetzungsprozesse verstetigt werden und somit letztlich fachlich wie persönlich eine Bildungsveranstaltung, ein Ereignisraum zur Entstehung neuer Ideen entstehen.

 

„Die Humpis in Avignon“- Medienproduktion für eine Ausstellung (Medienwissenschaft)

Oliver Lichtwald

 

Die Ravensburger Handelsgesellschaft unter der Leitung der Familie Humpis gehörte zu den bedeutendsten europäischen Fernhandelsgesellschaften im Spätmittelalter. Eine der wichtigsten Handelsniederlassungen der Gesellschaft befand sich in Avignon in der Provence. Von Mai bis November 2018 zeigt das Museum Humpis-Quartier Ravensburg, eines der großen kulturgeschichtlichen Museen im Raum Bodensee/Oberschwaben, eine Sonderausstellung zur Bedeutung Avignons für den europaweiten Handel der Humpis.

In einem Lehrforschungsprojekt nahmen Studierende einen aktiven Part bei der medialen Umsetzung der Ausstellung ein, eine Arbeitsgruppe filmte, fotografierte und interviewte in Avignon. Über allem stand die Frage von Authentizität, Wirkung und Erfahrbarkeit historischer Darstellungen in den Medien.

 

Week of Links (Interdisziplinär) - s.o.

 

Morality in Human-Robot-Interaction (Interdisziplinär) - s.o.

 

Gefördert vom:

 

Die Studierendenkonferenz ist Teil des Projekts „Wissenschaftliche Bildung und gesellschaftliche Verantwortung“ (MWK/WILLE)

Kontakt & Anmeldung

 

Formlose Anmeldung bitte per Email an:

studkon[at]career-service.uni-tuebingen.de