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Workshop Raum ausstellen, 7.-8. Mai 2010
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Ausgehend von der Annahme, dass leibliche Erfahrungen Räume produzieren, die Bewertung dieser Erfahrungen jedoch kulturell geprägt ist, stellt sich die Frage, ob es möglich ist, bei künstlerischen Arbeiten dennoch vereinheitlichende Aspekte zu finden, die einer Analyse zugrunde gelegt werden können. Wir wollen anhand des institutionellen Fallbeispiels Ausstellung Schnittpunkte von Raumerfahrung und kultureller Raumwahrnehmung in den Blick nehmen.
Mit Beiträgen aus den Bereichen der Kulturtheorie, Ethnologie, Ästhetik und Kunstwissenschaft, sowie aus der Praxis des Kunst-, bzw. Ausstellungsmachens diskutiert der Workshop zentrale Fragen wie: Wie produzieren Kunstwerke Räume? Wie gestaltet sich die Rolle von Künstler/innen und Ausstellungsmacher/innen im Umgang mit Räumen? Und Welche Rolle nimmt dabei der Rezipient/die Rezipientin ein? Ein Fokus soll dabei auf der Frage liegen, inwiefern der eurozentrische Kunstbetrieb hier möglicherweise vorschnell Raumkonzepte ausgrenzt.
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