Newsletter Uni Tübingen aktuell Nr. 5/2012: Schwerpunkt ESIT - Erfolgreich studieren in Tübingen

Abschauen zum Nutzen der Uni

Auf einer Messe im Kupferbau wurde das Projekt „Erfolgreich studieren in Tübingen (ESIT) vorgestellt

„Erfolgreich studieren in Tübingen ist das eigentliche Anliegen dieses Projekts“, sagte Rektor Professor  Dr. Bernd Engler in seiner Eröffnungsrede. Foto: Friedhelm Albrecht
„Erfolgreich studieren in Tübingen ist das eigentliche Anliegen dieses Projekts“, sagte Rektor Professor Dr. Bernd Engler in seiner Eröffnungsrede. Foto: Friedhelm Albrecht

„Dieses Projekt hat einen ganz besonderen Stellenwert für die Universität Tübingen“, sagte Rektor Professor Dr. Bernd Engler zur Eröffnung der ESIT-Messe. Der Rektor lobte vor allem die Vielseitigkeit, die unumgänglich für einen Erfolg ist, denn: „Erfolgreich studieren in Tübingen ist das eigentliche Anliegen“, so Engler. Um das zu erreichen, muss auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden eingegangen werden.

 

Nach Praktikumsstellen suchen, Hausarbeiten verfassen, Lernplan erstellen – für jeden hält das Studium andere Herausforderungen bereit. Mit dem Projekt „Erfolgreich studieren in Tübingen“ (ESIT) wird den Studierenden in ganz unterschiedlichen Bereichen Unterstützung angeboten. Die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, nutzte zum Beispiel Marian Sonnenberg. Der Student der Erziehungswissenschaft entdeckte Bekanntes wie den Career Service, bei dem er bereits Kurse zu Präsentationstechniken und zu Kommunikation belegt hat, aber auch Neues wie das Schreibzentrum. „Gut zu wissen, dass es das Angebot gibt“, sagte Sonnenberg und will es bei kommenden Hausarbeiten möglicherweise nutzen.

 

Intensive Gespräche gab es mit Interessenten, aber auch unter den Projektteilnehmern: „Mal schauen, was die anderen so bieten“, sagte Germanistik-Studentin Anna Maria Wenzel.
Intensive Gespräche gab es mit Interessenten, aber auch unter den Projektteilnehmern: „Mal schauen, was die anderen so bieten“, sagte Germanistik-Studentin Anna Maria Wenzel.

Die Germanistik-Studierenden Anna Maria Wenzel und Jan Stellmann haben bereits als Mentoren Schreibkurse gegeben, sie sind gekommen, „um mal zu schauen, was die anderen so bieten“. Gerade das Peer Learning haben sie als neue Anregung mitgenommen, also die Unterstützung von Erstsemestern durch ältere Studierende bei Themen wie Lerntechniken und Lernplänen. „Wenn man sieht, was andere machen, fällt auf, was bei uns noch fehlt“, erkannte Wenzel bei ihrem Rundgang. Sie freuten sich außerdem über neue Kontakte für ihre Suche nach Praktika.

 

Die freie Zeit zwischen den Infogesprächen nutzten die Vertreter der Teilprojekte zum Austausch untereinander. Viele wollten Näheres über das Angebot des Schreibzentrums wissen, berichtete Rosita Frei. Das Zentrum unterstützt zum Beispiel bei der Eingrenzung von Themen, der Strukturierung von Arbeiten und der Überwindung von Schreibblockaden – Herausforderungen, die jeden Studenten betreffen können.

 

„Dieses Projekt hat einen ganz besonderen Stellenwert für die Universität Tübingen“, sagte Rektor Bernd Engler über ESIT.
„Dieses Projekt hat einen ganz besonderen Stellenwert für die Universität Tübingen“, sagte Rektor Bernd Engler über ESIT.

Auch das Angebot von Marta Prieto Martín hat diese Zielgruppe: Sie informierte über die Praktikums- und Masterbörse. Prieto Martín freute sich ebenfalls über den regen Austausch, von dem ihrer Meinung nach das Projekt ESIT und damit die gesamte Universität profitieren könne.

 
Jörg Schäfer