Newsletter Uni Tübingen aktuell Nr. 5/2012: Uni intern

Kommission „Gewaltprävention Universität Tübingen“ (GUT) nimmt Arbeit auf

Für eine sichere und gewaltfreie Universität Tübingen

Von links nach rechts: Michael Seifert (Stabsstelle Hochschulkommunikation), Anja Güsgen (Diplom-Sozialpädagogin, Landratsamt Tübingen, Jugendgerichtshilfe), Prof. Dr. Rüdiger Wulf (Juristische Fakultät), Susanne Grenz-Single (Dezernat VI Bau, Sicherheit und Umwelt, Abt. Arbeitssicherheit und Umweltschutz) und Dirk Stein (Dezernat II Studium und Lehre, Studentenabteilung). Foto: Universität Tübingen/Friedhelm Albrecht
Von links nach rechts: Michael Seifert (Stabsstelle Hochschulkommunikation), Anja Güsgen (Diplom-Sozialpädagogin, Landratsamt Tübingen, Jugendgerichtshilfe), Prof. Dr. Rüdiger Wulf (Juristische Fakultät), Susanne Grenz-Single (Dezernat VI Bau, Sicherheit und Umwelt, Abt. Arbeitssicherheit und Umweltschutz) und Dirk Stein (Dezernat II Studium und Lehre, Studentenabteilung). Foto: Universität Tübingen/Friedhelm Albrecht

Das Rektorat der Universität Tübingen hat eine beratende Kommission „Gewaltprävention Universität Tübingen“ (GUT) eingerichtet. Die Arbeit der Kommission soll einen Beitrag für eine sichere und gewaltfreie Universität Tübingen leisten und damit eine Grundlage für gutes Lehren, Lernen und Forschen schaffen. Sie soll Konflikten vorbeugen und bei bestehenden Konflikten deeskalierend wirken. Studierende und Mitarbeiter/innen der Universität sollen für Gewaltprävention sensibilisiert werden.


Die Kommission kann sich mit jeder relevanten Form von Gewalt oder Gewaltandrohung (schriftlich, mündlich, telefonisch, elektronisch), mit dem Mitbringen oder Zeigen von Waffen, mit extremem Ausdruck von Gewaltfantasien, mit sexuellen Übergriffen oder mit Stalking befassen.


Die Kommission GUT sollte eingeschaltet werden, wenn

  • man bedroht wird oder Drohungen gegen andere hört;
  • man selbst oder eine andere Person von Stalking betroffen ist;
  • man selbst oder jemand im Umfeld körperlich angegriffen wird;
  • jemand Suizidgedanken äußert;
  • man ein extrem auffälliges oder gefährliches Verhalten beobachtet;
  • man Waffen sieht oder von Waffen gesprochen wird;
  • man von Gewaltphantasien hört oder liest.


Die Mitglieder der Kommission arbeiten eigenverantwortlich und frei. Sie achten berufliche Schweigepflichten anderer und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Beteiligten.


Die Kommission wurde dem Kanzler der Universität Tübingen zugeordnet. Ihr gehören an je eine Person aus den Bereichen „Studium und Lehre“, „Personal“, „Arbeitssicherheit“ und „Hochschulkommunikation“ sowie vier weitere Personen mit der Fähigkeit zu psychiatrischer, psychologischer, sozialpädagogischer und kriminologischer Beratung.


Weitere Informationen: www.uni-tuebingen.de/de/34277

Michael Seifert