Informationen zum ERASMUS Programm

Das ERASMUS Programm dient der Förderung der Studierendenmobilität und der Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen Bildung und der Hochschulbildung. Es bietet Studierenden die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes an einer europäischen Partnerhochschule

  • in einem der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern
  • in den EFTA-Ländern: Island, Liechtenstein, Norwegen
  • mit der Schweiz gelten derzeit Sonderkonditionen außerhalb des Erasmus-Programms; bitte erkundigen Sie sich im Dezernat III
  • im assoziierten Staat aus Osteuropa: Türkei.

ERASMUS Programme beruhen auf fachspezifischen Vereinbarungen zwischen den Fachbereichen bzw. Instituten der Eberhard Karls Universität mit Fachbereichen ausländischer Partnerhochschulen. Individuelle Bewerbungen ohne Bindung an diese Abkommen sind nicht möglich.

 

Die Vereinbarungen innerhalb einer ERASMUS Partnerschaft umfassen in der Regel:

  • erleichterte Zulassungsbedingungen
  • organisatorische Hilfestellung (Einschreibung, Unterkunft) und akademische Betreuung
  • Befreiung von den Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Finanzielle Unterstützung zu den auslandsbedingten Mehrkosten und
  • Absprachen zur Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen

 

Mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 ist die neue Erasmus-Programmgeneration ERASMUS+ in kraft getreten (2014-2020) und hat die bisherigen LLP-Programme ersetzt. Die Universität Tübingen ist im Besitz der 'European Charter for Higher Education (ECHE)', die zur Teilnahme am Programm berechtigt und zur Umsetzung der Erklärung zur Hochschulpolitik verpflichtet.

Die ausführlichen Informationen zum Programm finden Sie im aktuellen Erasmus-Leitfaden und auf der Website des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) als Erasmus-Nationalagentur in Deutschland.

 

Weitere Informationen:

 

 

 


 

 

Teilnahmebedingungen

  • Immatrikulation an der Universität Tübingen
  • Für Bachelor-Studierene: Mindestens ein abgeschlossenes Studienjahr vor Antritt des Auslandsaufenthaltes
  • Gute Kenntnisse der Sprache (ab Level B1), in der die zu besuchenden Lehrveranstaltungen abgehalten werden
  • möglichst Grundkenntnisse der Landessprache (sofern nicht Unterrichtssprache)

 

 

Dauer der Aufenthalte

Förderbar sind Studienaufenthalte im Ausland jeweils zwischen dem 1. Juli und dem 30. September des nächsten Jahres. Mobilitätszuschüsse werden für einen Zeitraum von minimal 3 bis maximal 12 Monaten vergeben. Bachelor-Studierende im ersten Studienjahr (1. und 2. Hochschulsemester) können nicht gefördert werden.

Aufenthaltsverlängerungen von einem auf zwei Semester, die erst während des Aufenthalts beantragt werden, sind nach Rücksprache mit dem/der Erasmus-Fachkoordinator/in möglich. Eine entsprechende Verlängerung des Mobilitätszuschusses ist in diesem Fall jedoch allenfalls nach Abschluss der Mobilität (bei Vorhandensein entsprechender Restmittel im Budget) möglich.

 

Mehrere Aufenthalte: Erasmus-Auslandsaufenthalte (mind. 3, max 12 Monate) sind in jeder Studienphase (BA, MA und PhD) erneut möglich, insgesamt also bis zu 36 Monate.

 

Zeitraum: Zweisemestrige Aufenthalte können auch im Sommersemester beginnen (die beiden Semester gelten dann als separate ERASMUS-Mobilitäten mit jeweils 3 Monaten Mindestdauer, da sie zu verschiedenen Hochschuljahren zählen), d.h. es sind zwei separate Bewerbungen für das ERASMUS-Programm erforderlich.

 

Aufteilung des Förderzeitraums: Die Gesamtaufenthaltsdauer von 12 Monaten pro Studienphase kann auch auf mehrere Länder oder Orte aufgeteilt werden. Pro Einzelaufenthalt gilt jeweils die Mindestzeit von 3 Monaten.

 

Aufenthaltsdauer in einzügigen Studiengängen: Studierende in einzügigen Studiengängen (z.B. Staatsexamens-Studiengänge) dürfen Auslandsaufenthalte von insgesamt bis zu 24 Monaten absolvieren (für jede Einzelmobilität gilt dabei die Mindestdauer von 3 Monaten und die Höchstdauer von 12 Monaten).

 

 

Zero Grant Studierende

 

Die Förderung von Personen ohne finanziellen ERASMUS Zuschuss (Zero Grant Studierende) ist möglich, sofern die gültigen ERASMUS Bedingungen erfüllt sind. Auch 'Zero Grant Studierende' haben regulären ERASMUS-Status und müssen daher alle erforderlichen Dokumente im Dezernat III (Frau Kurz/ Frau Mayer) einreichen.

Hinweis: Erasmus-Studierende (auch 'Zero Grant Studierende') können nicht durch das Baden-Württemberg-Stipendium gefördert werden.

Fachfremde Bewerbungen

Studierende, die einen Studienaufenthalt an einer europäischen Hochschule planen, mit der keine Vereinbarung des Fachbereichs besteht, haben die Möglichkeit, sich fachfremd, das heißt über einen anderen Fachbereich, der über ein Abkommen verfügt, zu bewerben, sofern:

  • die Plätze dort ungenutzt blieben
  • der Fachkoordinator bereit ist, fachfremde Bewerber an die Partnerhochschule zu vermitteln
  • die Partnerhochschule fachfremde Bewerber akzeptiert.

 

Anmerkung: Hochschulen in Großbritannien akzeptieren in der Regel keine fachfremden Bewerbungen. In Spanien werden bis zu 50% solcher Bewerber abgelehnt.

 

 


 

 

Bewerbungsverfahren für einen ERASMUS Studienplatz

1. Auswahl der Gastuniversität

Interessenten sollten sich - je nach Fachbereich - ca. 9-12 Monate vor Beginn des geplanten Auslandsaufenthaltes mit den Fachkoordinator/inn/en des jeweiligen Fachbereichs in Verbindung setzen, um die Fristen der Nominierung und Bewerbung (Antrag auf Zulassung und Unterkunft an der Gasthochschule) zu erfahren.

 

Da die Anzahl der ERASMUS Plätze begrenzt ist, bedarf es bestimmter Kriterien, um eine Auswahl unter den Bewerbern zu treffen. Die Selektionskriterien umfassen fachspezifische Kenntnisse, Sprachkompetenz, Studienvorhaben, persönliche Motivation etc.. Diese werden von den jeweiligen Fachkoordinator/innen festgelegt.

 

2. Bewerbung an der Gastuniversität

Nachdem Sie in Tübingen für einen Platz im ERASMUS+ Programm ausgewählt wurden, erfolgt die Nominierung an der Gastuniversität (durch Ihre/n Fachkoordinator/in). Bitte beachten Sie, dass die endgültige Entscheidung über Ihre Zulassung oder Ablehnung von der Partneruniversität getroffen wird. In den meisten Fällen werden die Nominierungen jedoch akzeptiert (solange die vereinbarte Zahl von Plätzen für Studierende nicht überschritten wird).

Sie selbst sind dafür verantwortlich, dass Ihre Unterlagen vollständig vorliegen. Nehmen Sie im Zweifelsfall Kontakt mit Ihrem Fachkoordinator auf.

 

Die Bewerbung besteht i.d.R. aus 3 Teilen:

  • Online Bewerbungsformular
  • Datenabschrift / Transcript of Records
  • Studienvertrag / Learning Agreement
 

3. Beantragung des Mobilitätsstipendiums

Nachdem die Bewerbung an der Gasthochschule erfolgreich war, können Sie online den Antrag für das ERASMUS+ Mobilitätsstipendium stellen:

Beantragen Sie hier Ihr Mobilitätsstipendium.

 

Folgende Unterlagen müssen Sie anschließend zur  Vervollständigung des Antrags noch im Original einreichen (ERASMUS-Büro, Frau Kurz/ Frau Mayer):

  • Online Antragsformular (ausgedruckte Version), von Ihnen und Fachkoordinator/in unterschrieben

Zu einem späteren Zeitpunkt (der Ihnen per Mail mitgeteilt wird) bitten wir Sie dann, zum Unterschreiben des Stipendienvertrags ('Grant Agreement') im  ERASMUS-Büro vorbeizukommen.

Höhe und Auszahlung des Mobilitätsstipendiums

Hinweise zur Auszahlung des Mobilitätsstipendiums

Die Höhe des ERASMUS Mobilitätsstipendiums ergibt sich aus dem der Universitätskasse zugewiesenen Gesamtbetrag der Europäischen Kommission und der jeweiligen Ländergruppe des Ziellandes:

  • Gruppe 1:  AT, DK, FI, FR, IE, IT, LI, NO, SE,UK
  • Gruppe 2:  BE, CY, CZ, DE, ES, GR, HR, IS, LU, NL, PT, SI, TR
  • Gruppe 3:  BG, EE, HU, LT, LV, MT, PL, RO, SK, FYROM

 

durchschnittliche Förderrate pro Monat:

  • Gruppe 1 = ca. 330 €
  • Gruppe 2 = ca. 270 € 
  • Gruppe 3 = ca. 210 €

 

Die Verpflichtung zur Zahlung von Länderpauschalen kann zur Folge haben, dass nicht mehr alle Studierenden gefördert werden können. In diesem Fall wird ein Ranking nach bestimmten Kriterien (Notendurchschnitt, Sprachkenntnisse, Motivation u.a.) erstellt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Erhalt des Erasmus-Mobilitätsanspruchs oder auf eine bestimmte Förderhöhe.

Vor Beginn des Auslandsaufenthalts erhalten die Studierenden eine schriftliche Benachrichtigung über die Bewilligung, den Förderungszeitraum und die Höhe des Zuschusses. Dieser wird nach Möglichkeit innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung des Stipendienvertrags ('Grant Agreement') auf das dort angegebene Konto überwiesen.

Die für das Mobilitätsstipendium erforderlichen Bankangaben werden über eine gesicherte Leitung in die Datenbank geschrieben. Sie erscheinen aus Datenschutzgründen nicht auf dem Ausdruck des Bewerbungsbogens.

 

Achtung:
Bitte denken Sie daran, uns Ihre Bankverbindung im Sepa-Format (mit IBAN und BIC) anzugeben. Bei Angaben im alten Format oder falschen Angaben werden von den Banken Bearbeitungsgebühren erhoben, die wir von den Studierenden zurückfordern müssen.

 

Das Mobilitätsstipendium wird für max. 120 Tage (1 Semester Aufenthalt) bzw. 240 Tage (2 Semester) ausgezahlt. Zu Beginn des Aufenthalts werden 80% errechneten Gesamtstipendienbetrags ausgezahlt. Die restlichen 20% werden nach der Rückkehr ausgezahlt, nachdem Sie alle erforderlichen Dokumente im Erasmus-Büro eingereicht bzw. im Mobility Online Portal hochgeladen haben. Nicht vollständig oder verspätet eingereichte Dokumente können Rückforderungen eines Teils oder des gesamten Stipendiums zur Folge haben.

 

 

Sondermittel

Studierende mit Behinderung (ab einem Behinderungsgrad von 50%) und Studierende mit Kind, die während des Auslandsaufenthalts alleinerziehend sind, können Sondermittel erhalten. Hierzu ist  ein Antrag beim Dezernat für Internationale Angelegenheiten / Dr. Kordula Glander  erforderlich.

Weitere Informationen

ECTS-Leistungspunkte und Mobilitätsstipendium

Die Empfehlung der EU liegt bei 30 ECTS, die pro Smester im Ausland erreicht werden sollten. Derzeit werden im Ausland erbrachte Leistungsnachweise und credit points (ECTS) noch nicht an die Gewährung des ERASMUS Mobilitätsstipendiums gekoppelt, d.h. auch bei weniger erreichten ECTS als vereinbart muss nichts zurück gezahlt werden. Wichtig ist, VOR Antritt des Auslandsaufenthaltes mit Fachkoordinator/in bzw. Prüfungsamt zu klären, welche Auslandsstudienleistungen anerkannt werden können.

 

 

Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen

Da es sich bei den ERASMUS Programmen um europäische Partnerhochschulen handelt, stehen die Chancen gut, dass die Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, anerkannt werden. Um sicher zu gehen, sollten die Studierenden vor Abreise Rücksprache mit den Prüfungsämtern bzw. Fachkoordinator/inn/en halten und das ausgefüllte Learning Agreement vor Rücksendung an die Gasthochschule bei Ihnen vorlegen.

 

Nach dem Auslandsaufenthalt erstellen die ausländischen Hochschulen ein Datenabschriftsblatt (Transcript of Records) mit den erbrachten Leistungspunkten und Noten der Studierenden. Sofern diese bei der Abteilung Austauschprogramme (ERASMUS) eingehen, werden sie hier zur Abholung aufbewahrt. Der endgültige Bescheid des Fachbereichs (Prüfungsamt) über die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen ist - sobald er nach der Rückkehr vorliegt - auch im Erasmus-Büro einzureichen bzw. im Portal hochzuladen.

 

 

Notenumrechnung (Credits & grades)

Bitte informieren Sie sich in Ihrem Fachbereich über die jeweils zugrunde gelegten Punkte- und Notenschlüssel zur Umrechnung von Studienleistungen, die im Ausland erbracht werden sollen.

 

 

Mitteilung von Änderungen

Verlängerung: Eine Verlängerung ist nur in Absprache mit den Fachkoordinatoren der Heimat- und der Gastuniversität möglich. Achtung: Eine Verlängerung des Studienaufenthalts bedeutet nicht, dass auch das Mobilitätsstipendium entsprechend länger gezahlt wird. Nach der Rücksprache mit den Fachkoordinatoren senden Sie bitte umgehend eine Mail an das Dezernat Internationale Angelegenheiten/ Maricela Kurz (Fristen: WiSe 15. Dezember, SoSe 15. Mai).

Abbruch: Sollten Sie ihr Auslandsstudium nicht antreten, vorzeitig abbrechen oder verlängern, sind Sie verpflichtet, dies unverzüglich den Fachkoordinatoren und dem Dezernat für Internationale Angelegenheiten (Maricela Kurz) mitzuteilen. Außerdem muss das komplette bis dahin erhaltene ERASMUS-Mobilitätsstipendium zurück gezahlt werden.

 

 

Auslands-BAföG

Im Zuge der BaföG-Reform ist innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz das gesamte Studium förderungsfähig, einschließlich eines Studienabschlusses. Außerhalb der EU kann die Ausbildung zunächst bis zu 1 Jahr, insgesamt bis zu 5 Semestern gefördert werden. In der Regel zählt dann max. 1 Jahr Auslandsausbildung nicht bei der BAföG Förderungshöchstdauer mit.

 Zusätzlich zum Bedarf werden folgende Kosten bei einem Auslandsaufenthalt geleistet:

  • Auslandszuschläge (nur außerhalb der EU)
  • Auslandskrankenversicherung
  • Reisekosten pauschal (250 € innerhalb der EU, 500 € außerhalb der EU)

 

Die Leistungen der BAföG-Auslandsförderung werden zu 50 % als Zuschuss und zu 50 % als zinsloses Darlehen gewährt.

 

Der Mehrbedarf bei einer Ausbildung im Ausland kann es möglich machen, dass auch Studierende gefördert werden, die im Inland wegen der Höhe des Einkommens ihrer Eltern keine Förderung erhalten.

 

Eine Liste der länderspezifischen Auslandszuschläge (BAföG-Auslandszuschlagsverordnung) sowie die für die Auslandsförderung zuständigen Ämter für Ausbildungsförderung finden Sie auf dem Internet unter der folgenden Adresse:

http://www.bafoeg.bmbf.de

 

Die Anträge sind mindestens sechs Monate vor Beginn des Ausbildungsabschnitts zu stellen.

 

 

Doppelförderung

  1. ERASMUS / Auslands-BAföG
    Auslands-BAföG kann mit dem ERASMUS Mobilitätsstipendium kombiniert werden (bis zu einem Betrag von 300 Euro bleibt das Mobilitätsstipendium anrechnungsfrei).

  2. ERASMUS / Andere Förderorganisationen
    Stipendien anderer Fördereinrichtungen können i.d.R. mit dem ERASMUS Mobilitätsstipendium kombiniert werden.

  3. ERASMUS / Bachelor Plus Molekulare Medizin
    Das Programm Bachelor Plus wird durch den DAAD gefördert.  Aus diesem Grund sind Bachelor Plus Studierende von der Förderung durch ERASMUS+ ausgeschlossen.

 

 

Beurlaubung/ Rückmeldung

Ab dem Wintersemester 2014/15 gilt ein Auslandsstudienaufenthalt nicht mehr als Grund für eine Beurlaubung. Sie müssen sich also trotz des anstehenden Auslandsaufenthaltes regulär rückmelden.

 

Nähere Informationen zur Beurlaubungsregelung finden Sie auf den Seiten des Studentensekretariats.

 

 

Versicherungsschutz

Mit einem Mobilitätszuschuss ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Die EU-Kommission haftet nicht für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit dem Auslandsstudium oder Praktikum entstehen. Die Studierenden haben selbst für die Dauer ihres Auslandsaufenthaltes für ausreichenden Versicherungsschutz Sorge zu tragen.

 

Seit 2001 besteht auch für ERASMUS Studierende die Möglichkeit, in die Gruppenversicherung des DAAD aufgenommen zu werden, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet:

 

Versicherungsstelle des DAAD:
email: versicherungsstelle[at]daad.de
http://www.daad.de/deutschland/service/versicherungen/04703.de.html
Tel.:
Mo-Fr vormittags: 0228/882-400,-505, -630;
Mo-Do nachmittags 0228/882-8644

 

 

Vorbereitende Sprachkurse

 
  1. Verpflichtend für alle Erasmus-Studierenden muss für die jeweilige Unterrichtssprache der Gast-Uni der Online-Sprachtest (OLS Online Linguistic Support) durchgeführt werden - für folgende Sprachen:

    Bulgarisch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch

    Der  Test wird zweimal (vor und nach dem Aufenthalt durchgeführt). Registrierte Erasmus-Studierende erhalten den Link nach Anmeldung in unserem Bewerber-Portal automatisch. Muttersprachler/innen sind von der Teilnahme befreit.

  2. Die meisten europäischen Universitäten bieten 4- bis 6wöchige vorbereitende Sprachkurse an, die in der Regel vor Beginn des jeweiligen Semesters stattfinden. (Für diesen Zeitraum kann ebenfalls das ERASMUS-Stipendium gewährt werden, nicht jedoch für anfallende Kursgebühren).
    Zudem finden oftmals auch semesterbegleitende Sprachkurse statt (in diesem Fall entfällt die zusätzliche Förderung, da der Studienzeitraum unverändert bleibt).

  3. Das Fachsprachenzentrum der Eberhard Karls Universität bietet ebenfalls Sprachkurse auf verschiedenen Niveaustufen in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Schwedisch und Katalanisch an.

 

 

Auslandspraktika

    ERASMUS-Praktika werden zentral über das baden-württembergische Konsortium KOOR/BEST in Karlsruhe gefördert:

    • student mobility placements
      Förderbar sind sowohl Pflichtpraktika als auch optionale Praktika in Unternehmen, aber auch anderen Einrichtungen wie Forschungszentren, Forschungslabors an Universitäten, Bildungszentren, gemeinnützige Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen, etc., für immatrikulierte Studierende nach Abschluss des 1. Studienjahrs, innerhalb der Dauer von mindestens 2 bis maximal 12 Monaten.
    • Absolventen-/Graduiertenpraktika
      Auch Absolventen können für Erasmus+ Praktika gefördert werden, wenn sie von der entsendenden Hochschule innerhalb ihres letzten Studienjahres ausgewählt wurden und das Auslandspraktikum innerhalb eines Jahres nach Beendigung der entsprechenden Studienphase durchführen und abschließen.

    Bewerbungen an KOOR/BEST. Auskunft hierzu auch im ERASMUS-Büro (Kordula Glander).

     

     

    Förderung des Praktischen Jahrs (PJ)

    die Förderung des Praktischen Jahrs (PJ) im Rahmen des Studiums der Medizin und Pharmazie ist möglich, sofern der/die Studierende im Zeitraum des PJs eingeschrieben ist und das Praktikum Bestandteil des Studienplans ist.

    Nähere Informationen über den DAAD

     

     

    Erfahrungsberichte

    Sie können die Erfahrungsberichte über die Seite ‚Studieren im Ausland/Erfahrungsberichte’ einsehen, indem Sie dort nach auszuwählenden Kriterien (Programm, Studienfach, Kontinent, Land, Hochschule) suchen.

     

     

     

    Mobilität mit Partnerländern außerhalb der EU

    Es bestehen Erasmus+ Abkommen mit folgenden nicht-EU Partnerhochschulen:

     

    LandHochschuleFachbereichStudierenden-mobilitätLehrenden-mobilitätAnsprechpartner/in
    Belarus

     

    Belarussian State University,  Minsk;

    Universität Gomel;

    Universität Mogilev

     

    GeschichteX

    Prof. Dr. Ellen Widder

    ellen.widder[at]uni-tuebingen.de

    PD Dr. habil. Olga Keller

    olga.keller[at]uni-tuebingen.de

     

    Bosnien-Herzegowina

     

    Universität SarajevoIslamische TheologieXX

    Almedina Fakovic, MA

    almedina.fakovic[at]zith.uni-tuebingen.de

    Chile

    Universidad Alberto Hurtado, Santiago;

    Pontificia Universidad Católica de Chile, Santiago

    Philosophie, SoziologieX (nur PhD)X

     

    Ana-Silvia Munte, MA (Philosophie)

    exchange[at]philosophie.uni-tuebingen.de

     

    Dr. Laia Sánchez (Soziologie)

    laia.sanchez-guerrero[at]ifsoz.uni-tuebingen.de

     

    GeorgienIlia State University, Tiflis GermanistikXX

     

    Prof. Dr. Dorothee Kimmich

    dorothee.kimmich[at]uni-tuebingen.de

     

    IsraelUniversity of HaifaAlle FächerXX

     

    Dr. Antonino Spinelli

    a.spinelli[at]verwaltung.uni-tuebingen.de

    Bewerbungsverfahren

    KanadaUniversity of TorontoSlavistik, Osteuropäische Geschichte, Empirische KulturwissenschaftenXX

     

    Prof. Dr. Schamma Schahadat

    schamma.schahadat[at]uni-tuebingen.de

    Prof. Dr. Monique Scheer

    monique.scheer[at]uni-tuebingen.de

     Ausschreibung

    LibanonAmerican University of BeirutOrient- und IslamwissenschaftXX

     

    Dr. Mehmetcan Akpinar

    akpinar[at]aoi.uni-tuebingen.de

     

    UkraineTaras Shevchenko State University of KyivSlavistikXX

     

    Dr. Natalia Borisova

    natalia.borisova[at]uni-tuebingen.de

    exchange[at]slavistik.uni-tuebingen.de

     Ausschreibung

    USANorthern Arizona UniversityAlle Fächer
    außer Medizin
    XX

     

    Dr. Antonino Spinelli

    a.spinelli[at]verwaltung.uni-tuebingen.de

     

     

    Fördersätze Studierendenmobilität

    Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten in Partnerländern wurde von der Europäischen Kommission wie folgt festgelegt:

     

    Entsendeland         Zielland                     Betrag
    DeutschlandPartnerland650 Euro pro Monat
    PartnerlandDeutschland800 Euro pro Monat

    Zu diesen Fördermitteln kommen Fahrtkostenzuschüsse in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität. Die Entfernungen werden mit dem Berechnungsinstrument der Kommission ermittelt.

     

    Fördersätze Personalmobilität

    EntsendelandZiellandBetrag bis einschließlich 14. Fördertag des AufenthaltsBetrag ab 15. Fördertag des Aufenthalts
    DeutschlandPartnerland160 Euro pro Tag112 Euro pro Tag
    PartnerlandDeutschland120 Euro pro Tag84 Euro pro Tag

    Zu diesen Fördermitteln kommen Fahrtkostenzuschüsse in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität. Die Entfernungen werden mit dem Berechnungsinstrument der Kommission ermittelt.

     

     

     


     

     

    Informationen für Fachkoordinator/inn/en

    Die ERASMUS-Fachkoordinator/inn/en beraten die Studierenden ihres Fachbereichs bei der Wahl der passenden ERASMUS-Partnerhochschule, treffen die Auswahl der Studierenden und nominieren sie entsprechend der verfügbaren Zahl von Plätzen an der Partnerhochschule. Über die gesamten ERASMUS-Nominierungen pro Semester informieren sie das ERASMUS-Team des Dezernats Internationale Angelegenheiten durch Übersendung der unterschriebenen Nominierungsliste (nach Möglichkeit im Zeitraum April/Juni für das gesamte darauffolgende Hochschuljahr).

     

    Änderungen, Kündigungen und Neuabschlüsse von Inter-institutional Agreements mit anderen Hochschulen sollten immer mit dem ERASMUS-Team abgesprochen werden.

     

    Allgemeine Hinweise

     

    Informationen

     

    Formulare