Am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, berichteten die Hessenschau und Tagesschau über gezielte Anfeindungen, Aufrufe zu Gewalt und sogar Morddrohungen gegen Prof.' Christina Brüning, Professorin für Geschichtsdidaktik an der Philipps‑Universität Marburg. Diese Drohungen verurteilen wir ausdrücklich als völlig inakzeptabel.
Kontroverse Debatten und die kritische Auseinandersetzung mit Macht‑ und Gewaltverhältnissen sind ein unverzichtbarer Teil wissenschaftlicher Praxis. Einschüchterungen, Bedrohungen und persönliche Angriffe haben keinen Platz in der Hochschullandschaft. Forschung und Lehre müssen frei von Angst und Repression stattfinden können.
Machtkritische, antisemitismuskritische und postkoloniale Perspektiven – wie sie Prof.' Brüning in ihrer Arbeit verfolgt – sind zentrale Bestandteile wissenschaftlicher Reflexion und demokratischer Bildung.
Wir stehen fest an der Seite von Prof.' Christina Brüning und ihrer Arbeitsgruppe und bekräftigen unser Engagement für ein respektvolles, offenes und sicheres akademisches Umfeld.
Zur Stellungnahme der Konferenz für Geschichtsdidaktik