Neue Veröffentlichung (Prof. Möhring-Hesse)

 

Möhring-Hesse, Matthias (2017): Verdienter Ruhestand. Zur Verteidigung einer Lebensphase, in: Ernst, Stephan (Hg.): Alter und Altern. Herausfor-derungen für die theologische Ethik (Studien zur theologischen Ethik Bd. 147), Fribourg/Freiburg i.Br.: Academic Press Fribourg/Verlag Herder, S. 123–140.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Onlinezeitschrift "Ethik und Gesellschaft" (2/2016): Kritik des Helfens

 

Geholfen wird in Deutschland und aus Deutschland heraus mannigfaltig – und dies von der Mitte der Gesellschaft her. Von der Entwicklungshilfe bis hin zu den Tafeln erstreckt sich eine breite Landschaft des Helfens. Doch bekanntlich ist gut gewollt noch lange nicht gut gemacht. In diesem Themenheft schaut „Ethik und Gesellschaft“ hinter die Bühne (vor allem) des ehrenamtlichen und freiwilligen Helfens und Spendens und fragt, wem eigentlich wird mit welchen Ergebnissen geholfen. Und: Was ist gut und was ist gerecht an diesem Helfen.

 

Redaktion: Torsten Meireis und Matthias Möhring-Hesse

 

Im Besprechungsteil werden vier Monografien und Sammelbände aus der Wirtschafts-, Finanz- und Migrationsethik vorgestellt. Die Anthropozän-Debatte und der Post-Kapitalismus kommen zur Sprache. Zudem diskutieren Otfried Höffe und Michael Becker neue Bücher zum Republikanismus - in den von Phillip Pettit und Ingeborg Maus vertretenen Varianten -, während sich Frank Nullmeier ausführlich mit einer Studie zur politischen Semantik des Wohlfahrtsstaates beschäftigt.

 

Redaktion: Hermann-Josef Große Kracht und Tim Eckes

 

Zu EuG 2-2016

 

 

 


 jeweils Donnerstag,18 Uhr c. t., Hörsaal 21, Kupferbau

Organisation:

Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse, Katholisch-Theologische Fakultät;

Anna C. S. Buck, Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V.

 

 

Die in die Bundesrepublik geflohenen Menschen suchen Aufnahme, suchen Bleibe; sie sind schutz- und anderweitig bedürftig. Zugleich sind sie Subjekte ihres eigenen Lebens – und zwar auch Subjekte ihrer Flucht und Einwanderung. Sie fliehen – und haben dafür eigene Gründe. Durch ihre Flucht suchen sie eigene Lebenspläne zu verwirklichen. Sie haben den Mut und die Kreativität, diese Pläne – auch gegen Widerstand – zu verwirklichen; und in Masse haben sie die Macht, selbst die Widerstände staatlicher Flüchtlingspolitiken und Grenzregime zu brechen. In der Ringvorlesung wird diese andere Sicht auf die in die Bundesrepublik geflohenen Menschen eingeübt – und von daher die Frage gestellt, was es heißt, geflohenen Menschen als Menschen mit Rechten zu betrachten.

    

 

 


Neuerscheinung

 

Katja Winkler, Semantiken der Befähigung. Die Rezeption des Capabilities Approach in der theologischen Sozialethik (= Ethik und Gesellschaft, Bd. 2), Baden-Baden: Nomos 2016.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Befähigung“ ist in den letzten Jahrzehnten zu einem zentralen Begriff sowohl in der politischen Philosophie als auch in der Sozialpolitik geworden. Was damit gemeint ist, ist freilich umstritten.

Der Band versucht, die Bedeutungsgehalte des Befähigungsbegriffs und darüber seine Leistungsfähigkeit für die sozialphilosophische und die politische Diskussion zu klären. Dabei bleibt die Autorin nicht bei der Beschäftigung mit dem Capabilities Approach nach Martha Nussbaum und Amartya Sen stehen, sondern analysiert vor allem die Rezeptionen des Befähigungsansatzes und zwar speziell im Bereich der theologischen Ethik.

Als zentrales Problem sowohl des Capabilities Approach als auch der theologischen Ethik wird deren Liberalismusfähigkeit herausgearbeitet. Eine Auseinandersetzung darüber, wie und ob mit dem Befähigungskonzept sozialethisch ein „liberales Minimum“, durch das die Freiheit jedes und jeder einzelnen gewährleistet werden kann, ist das Ergebnis der Untersuchung.

 

 

 


Lehrstuhl für Theologische Ethik/Sozialethik

Kath.-theol. Fakultät
Liebermeisterstraße 12
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Telefon: 07071/29-78071
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