Uni-Tübingen

PEN-Jahrestagung in Tübingen

Eine Woche lang war Tübingen vom 15. bis zum 21. Mai Begegnungsort der Literatur, eine Neuerung für das PEN-Zentrum Deutschland. Gemeinsam mit Autorinnen und Autoren der Region sowie mit Partnern wie der Stadt, den Schulen, der Universität und dem Weltethos-Institut bot der PEN über die Mitgliederversammlung hinaus Literaturveranstaltungen, Podien, Werkstattgespräche und Begegnungen.

Presse

Kontext: Wochenzeitung

Nach der Spaltung
Nach internen Zerwürfnissen probte der Schriftstellerverband PEN Deutschland in Tübingen den Neustart. Er will offener werden und verkrustete Strukturen angehen.

Von Thomas Morawitzky| Datum: 24.05.2023

Auszug

Seit Januar bereitete der PEN den Tübinger Auftritt vor, weitete die Mitgliederversammlung erstmals aus zu einer Tagung. Lediglich die eigentliche Mitgliederversammlung fand in geschlossenem Rahmen statt; um sie herum organisierte der PEN vom 15. Bis zum 22. Mai Lesungen und Diskussionen in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen, an der Universität, an Tübinger Schulen, im Rathaus, der Stiftskirche. Das Kino Arsenal und der Club Voltaire waren mit im Boot: "Wir haben überall offene Türen eingerannt", sagt Oliver.

Den Auftakt all dessen bildete ein Gespräch zwischen ihm und Nancy Hünger, Leiterin des Studio Literatur und Theater an der Eberhard-Karls-Universität – und Mitglied des PEN Berlin. Ein Gespräch zwischen entfremdeten Gruppierungen also – ein erster Brückenschlag, der Versuch einer Versöhnung? "Es war ein sehr offenes Gespräch", berichtet Oliver. "Nancy Hünger und ich kennen uns seit vielen Jahren und schätzen unsere Arbeit gegenseitig. So weit auseinander liegen wir nicht." Inhaltlich, so José Oliver, stehe man sich nahe, strukturell gebe es noch Differenzen.

Der PEN Deutschland also sieht sich im Wandel. Nach Tübingen stehen viele Ideen, viele Vorhaben im Raum. Auch die jüngere Generation soll – in einem Verein, dem es nicht an Nachwuchs mangelt – stärker in den Mittelpunkt rücken. Ein Traum des neuen PEN-Präsidenten ist ein junger PEN, analog zum Netzwerk der jungen Literaturhäuser.

Link zum vollständigen Artikel: https://www.kontextwochenzeitung.de/kultur/634/nach-der-spaltung-8879.html

Rückblick auf die PEN-Jahrestagung 2023: Drei Berichte unserer Studierenden

"...Verteidigung von Kunst, Traum und Phantasie"  - unter diesem Motto von Walter Jens fand vom 15.-21.5.23 in Tübingen die diesjährige Jahrestagung des PEN Deutschland statt. Viele unserer Studierenden nahmen an den Lesungen, Podien und Werkstattgesprächen teil.

Drei von ihnen berichten über ihre Eindrücke: Julian Seeger, Holly Geiss und Alexander Schwab - letztere moderierten die Auftaktveranstaltung, ein Gespräch mit dem PEN Deutschland-Vorsitzenden José Oliver und der Leiterin des SLT, Nancy Hünger.

"Aus der Stadt herausgezogen werden. Nie hätte ich am Montag, als ich zur Auftaktveranstaltung ging, damit gerechnet, im Laufe der Woche immer tiefer in ein ‚Rabbit Hole’ zu gelangen. Tübingen aber wirkte mit jedem Tag mehr und mehr anders auf mich. Zunehmend unbekannter, die Uni schien meilenweit entfernt...." (Zitat Julian Seeger).

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