Uni-Tübingen

Termindetails

17.04.2024 | Philosophische Fakultät, Slavisches Seminar, Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde

20 Tage in Mariupol: Vorführung des Oscar-prämierten Dokumentarfilms mit anschließender Diskussion

Brennpunkt Ukraine

Datum:

17.04.2024 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Hörsaal 37, Brechtbau (Neuphilologicum), Wilhelmstr. 50

Referent/in:

Afina Albrecht, Vorstandsmitglied des Ukrainischen Ateliers für Kultur und Sport (UAKS) e.V, Klaus Gestwa, Direktor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Moderation: Karoline Gil, Institut für Auslandsbeziehungen

Kurz vor dem russischen Großangriff auf die südostukrainische Stahl- und Hafenmetropole Mariupol kam der ukrainische Filmemacher Mstyslaw Tschernow mit seinem Team in die Stadt. Unter Lebensgefahr dokumentierte die Filmcrew die von russischen Truppen während der ersten Kriegstage begangenen Gräueltaten. Ungeschönt und eindrücklich hält der Dokumentarfilm den Propagandalügen der Moskauer Desinformationsmaschinerie erschütternde Tatsachen entgegen: sterbende Kinder, Massengräber, die Bombardierung einer Entbindungsklinik. Der Film stellt ein beeindruckendes historisches Dokument dar und wurde schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Oscar 2024 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm". 

Welche Ursachen hat die russische Aggression in der Ostukraine? Welche Rolle kommt der Stadt Mariupol zu? Diese und weitere Fragen diskutieren Afina Albrecht, Vorstandsmitglied des Ukrainischen Ateliers für Kultur und Sport (UAKS) e.V und gebürtig aus Mariupol, sowie Klaus Gestwa (Direktor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde an der Universität Tübingen). Die Moderation übernimmt Karoline Gil vom Institut für Auslandsbeziehungen.

Die Veranstaltung eröffnet in diesem Semester die vom Slavischen Seminar und vom Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen organisierte Reihe „Brennpunkt Ukraine“. Der Filmabend findet in Zusammenarbeit mit der Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Liberalen Hochschulgruppe Tübingen und dem Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. statt.

Hinweis: Die erschütternden Einblicke in das Kriegsleid der belagerten Zivilbevölkerung können verstörend wirken.
 

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