Das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung

Das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (EZFF), im Jahr 1993 von Professoren verschiedener Fakultäten und Fachrichtungen der Eberhard Karls Universität Tübingen begründet, befasst sich mit verschiedenen Aspekten der territorialen Dimension von Politik in Europa, einschließlich der EU (verstanden als Mehrebenensystem):

  • der Bedeutung föderaler Prinzipien für die Territorialstruktur europäischer Staaten und der EU, sowie bei Entscheidungsprozessen in verschiedenen Politikbereichen;
  • Dezentralisierungs-, Regionalisierungs- und Föderalisierungsprozessen in europäischen Staaten;
  • der Rolle von Regionen und Kommunen als Akteuren in den jeweiligen Staaten, im EU-System und bei der grenzüberschreitenden Kooperation.

Das EZFF legt bei seiner Arbeit besonderen Wert auf die Verbindung von Theorie und Praxis, auf transnationale/internationale Kooperation und auf die interdisziplinäre Ausrichtung seiner Aktivitäten auf den oben genannten Gebieten. Dazu gehören insbesondere die Durchführung von Forschungsprojekten; die Veranstaltung  von Konferenzen; die Kooperation mit entsprechenden Einrichtungen in Europa und weltweit (im Rahmen der IACFS) und die Pflege dieses Netzwerks;  vor allem auch die Herausgabe folgender Publikationen:

  • Das Jahrbuch des Föderalismus (NOMOS Verlag, seit 2000)
  • Die Schriftenreihe des EZFF (NOMOS Verlag, seit 1994)
  • Die Reihe „Occasional Papers“ (im Selbstverlag, seit 1994).

Zwanzig Jahre EZFF

Ringvorlesung: Föderalismus – das Problem oder die Lösung?

Organisation: Europäisches Zentrum für Föderalismus­Forschung Tübingen (EZFF)

Jeweils Dienstag, 18 Uhr c.t., HS 21, Kupferbau

Die Vorlesungsreihe beginnt am Dienstag, 22.10.2013 mit einem Vortrag von Dr. h.c. mult. Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg zum Thema

"Subsidiaritätsprinzip und föderale Ordnung"